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AOK-Projekt "JolinchenKids" in Dachsbach vorgestellt

Ganzheitliche Gesundheitsförderung auch im Kindergarten "Hirtenhaus" - 24.01.2015 15:50 Uhr

Der Gesundheitsexpress ist vorgefahren. Kindergartenleiterin Ilse Vogl (r.) hatte zur Präsentation des AOK-Projektes durch Regionalleiter Manfred Beuke im Dachsbacher "Hirtenhaus" die Eltern eingeladen. © Harald Munzinger


Dort waren bereits die “TigerKids” für die Gesundheit der Kinder erfolgreich umgesetzt worden. Dass es dies nun mit dem neuen Angebot fortsetzen wolle, dankte AOK-Regionalleiter Manfred Beuke dem Kindergartenteam um die Leiterin Ilse Vogl, die zur “JolinchenKids”-Präsentation die Eltern eingeladen hatte. Schließlich sind neben Ernährung, Bewegung und seelischem Wohlbefinden auch die “Elternpartizipation” und die Erzieherinnengesundheit Themen, denen sich das neue Programm widmet.

98 Prozent der KiTa-MitarbeiterInnen hatten in der Erprobungsphase in drei Bundesländern “JolinchenKids” als sehr hilfreich beurteilt und 100 Prozent hatten erklärt, dass das Programm in den Kindergartenalltag integrierbar sei. Das hat auch das Dachsbacher Kindergarteam festgestellt, das Elemente aus dem Programm sogar durchaus für geeignet hält, damit nicht erst bei den Drei- bis Sechsjährigen die Weichen für ein gesundes Aufwachsen gestellt werden.

Die Erzieherinnen Sabine Herborth und Bettina Nögel machten die Eltern mit den Modulen Bewegung und Entspannung auch mit einigen praktischen Übungen vertraut und als ebenfalls sehr gut beurteilt wurde auch das Material für das seelische Wohlbefinden. Die Erzieherin Heidi Blackmon ging auf die Ernährung als eine der Säulen der Gesundheitsförderung ein, die den Eltern auch bei einem kleinen Imbiss vermittelt wurde und AOK-Ernährungsberaterin Margit Reichel-Binöder befasste sich mit der medienunterstützten Gesundheitsförderung sowie der Eltern-Partizipation.

Seelisches Wohlbefinden wichtiger Aspekt

Lange Zeit habe man sich in Prävention und Gesundheitsförderung vor allem auf die ausgewogene Ernährung und Bewegung konzentriert, was unstreitbar wichtige Aspekte für die Gesundheit von Großen und Kleinen sei. Doch greife dies nach den Ausführungen von AOK-Regionalleiter Beuke “entschieden zu kurz”, wenn nicht auch die engen Zusammenhänge mit dem seelischen Wohlbefinden berücksichtigt würden. Dieser Aspekt rücke verstärkt ins Bewusstsein, finde aber noch nicht überall die gleichwertige Berücksichtigung. Deshalb freue er sich sehr, dass “JolinchenKids” diesem Thema ein eigenständiges Modul widme.

Im Dachsbacher “Hirtenhaus” fließt es nach Feststellung der Leiterin Ilse Vogl in die schon bisher ganzheitliche Gesundheitsförderung ein. Beuke sah mit dem Evaluationsergebnissen bestätigt, dass “JolinchenKids” auf dem richtigen Weg ist. Auch im Bezug darauf, dass es die Gesundheit der Erzieherinnen mit im Fokus hat. Sie würden “dabei unterstützt, die tägliche Arbeit gut zu meistern und sowohl ihr eigenes körperliches, als auch ihr seelisches Wohlbefinden zu stärken“. Es freue ihn ganz besonders, so der AOK-Chef, dass bei der Konzeption von “JolinchenKids” großer Wert auf eine fundierte wissenschaftliche Begleitung gelegt worden sei.

Die KiTas erhalten kostenloses Lehr- und Begleitmaterial, die Erzieherinnen führt eine spezielle Schulung in das Programm ein. Drei Jahre lang werden sie durch Präventionsfachkräfte der AOK bei der Umsetzung begleitet. Weitere Informationen zu dem Projekt finden sich unter www.jolinchenkids.de

Harald J. Munzinger

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