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Donnerstag, 20.09.2018

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Auftaktkurs der interkommunalen Allianz "FRANKEN 3"

Neun Kommunen aus dem Drei-Franken-Eck arbeiten sich zusammen - 01.06.2018 09:44 Uhr

In einem Strategieseminar wählten die Bürgermeister der Interkommunalen Allianz "Franken 3" erste Projekte aus rund 180 Maßnahmenvorschlägen aus. © privat


Ziel des Seminares war es, aus den rund 180 Maßnahmenvorschlägen des ILEKs erste Projekte für die kommunale Allianz auszuwählen und die nächsten Schritte der Umsetzung festzulegen.

Im Oktober 2015 haben sich die neun Kommunen Markt Burghaslach, der Markt Geiselwind, die Gemeinde Langenfeld, der Markt Markt Bibart, der Markt Markt Taschendorf, die Gemeinde Oberscheinfeld, die Stadt Scheinfeld, die Stadt Schlüsselfeld und der Markt Sugenheim zu der kommunalen Allianz "FRANKEN 3" zusammengeschlossen.

Kommunale Allianz in drei Landkreisen und Bezirken tätig

Die Kommunale Allianz ist damit sowohl in drei Landkreisen (Bamberg, Kitzingen, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) als auch in drei Regierungsbezirken (Ober-, Mittel- und Unterfranken) tätig. Alle Mitgliedsgemeinden bringen bereits umfassende Erfahrungen aus der interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der LAG Südlicher Steigerwald e.V. mit.

Zusätzlich arbeiten drei der neun Kommunen im Rahmen einer weiteren kommunalen Allianz eng und partnerschaftlich zusammen (Die Allianz "Drei-Franken-Eck" der Kommunen Geiselwind, Burghaslach, Schlüsselfeld). Auch die übrigen sechs Gemeinden konnten bereits gute Erfahrungen innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld sammeln. Fachlich beraten und gefördert wird die kommunale Allianz "FRANKEN 3" vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken.

Herausforderungen zu bewältigen

"Der ländliche Raum steht aktuell vor einer Reihe von Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Der demographische Wandel mit Überalterungs-, Schrumpfungs- und Abwanderungstendenzen, der Strukturwandel in der Landwirtschaft, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Folgenutzung von Bausubstanz sowie der Funktionsverlust von Ortskernen stellen die Gemeinden in ländlichen Regionen vor neue und komplexe Aufgaben. Durch den Zusammenschluss der neun Kommunen im südlichen Steigerwald werden Synergieeffekte erzeugt. Dabei gilt es den Gesamtraum nachhaltig und partnerschaftlich im Sinne einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zu stärken", teilte das LAG-Büro jetzt mit.

Grundlagen erarbeitet

Nach der Gründung der Allianz im Oktober 2015 wurde unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Allianzgemeinden sowie Experten ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) erarbeitet. Mit der Ausarbeitung des Konzeptes wurden Professor Klein von der Universität Würzburg und das Büro arc.grün aus Kitzingen beauftragt. Das Konzept ist seit Oktober 2016 fertiggestellt und bildet die Grundlage der interkommunalen Zusammenarbeit in der Allianz FRANKEN 3. Es beinhaltet neben Aussagen über Zielsetzungen für eine künftige Ausrichtung und Entwicklung der Mitgliedsgemeinden auch eine Fülle an Maßnahmen- und Projektideen.

Die Handlungsfelder der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit sind dabei sehr vielfältig. Sie reichen von Wohnen, Dorf, Siedlung und Generationen über Wirtschaft und Gewerbe sowie Freizeit, Erholung und Tourismus, Kultur oder Landschaft und Landnutzung, Energie bis zur technischen und sozialen Infrastruktur, Mobilität, Verkehr und interkommunalen Zusammenarbeit. Unter der Berücksichtigung von demographischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Belangen soll die Region zielgerichtet und wirkungsvoll entwickelt werden.

Auftaktseminar in Klosterlangheim

Unterstützt wurden sie dabei von den Fachkräften Reindler und Neukirchner vom Amt für ländliche Entwicklung Mittelfranken, dem Drei-Franken-Eck Allianzmanager Körner sowie der "FRANKEN 3"–ILE-Managerin Kalek. 

nb

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