Montag, 19.11.2018

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Bündnis gegen Pflegenotstand

Parteien und VERDI streben ein Volksbegehren an - 04.09.2018 13:52 Uhr

Die Teilnehmer von SPD, Grünen, Linken und der Gewerkschaft VERDI beim ersten Bündnistreffen für das Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern". © privat


In den Bayerischen Krankenhäusern herrschen wie im Rest der Bundesrepublik Personalmangel und Pflegenotstand. Deutschland belegt im Vergleich mit anderen Industrieländern regelmäßig die hintersten Ränge beim Personalschlüssel. So werden zum Beispiel werden Patientinnen und Patienten in den Niederlanden oder Norwegen von doppelt so vielen Pflegekräften versorgt wie in Deutschland, erklärte Stefan Jagel von VERDI, einem der Mitinitiatoren des Volksbegehrens, bei dem Gründungstreffen.

Der Kreisvorsitzende Markus Simon, selbst Krankenpfleger, Bezirks- und Kreisrat Ronald Reichenberg, sowie Stadtrat Karl-Otto Mollwitz - ebenfalls gelernte Krankenpfleger und Personalräte - und möchten eine weitere Verbesserung der Pflegesituation in Bayern vorantreiben: "Der Landkreis-SPD liegt das Thema schon seit Jahren am Herzen und sie ist hier aktiv". Auch Stellvertretender Landrat Bernd Schnizlein, Dritter Bürgermeister Georg Grimm aus Diespeck sowie die aktive Kreisrätin, Dritte Bürgermeisterin von Scheinfeld und MdL a.D. Hildegard Simon wollen hierfür engagiert einstehen

"Die Bayern SPD fordert schon ständig, die Rahmen- und Pflegebedingungen an Bayerns Krankenhäusern stets zu verbessern", macht MdL Harry Scheuenstuhl deutlich. Und Ronald Reichenberg betont: "Wir SPD – Bezirks- und Kreisräte haben hier schon viel erreicht, dies darf aber nicht auf die Lasten der Kommunen gehen. Wir wollen ein Gesetz für eine verbindliche Personalbemessung an Bayerns Krankenhäusern, dass eine gute Pflege garantiert und internationalen Standards entspricht. Mit diesem Volksbegehren können wir eine bessere Versorgung und bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern durchsetzen". 

nb

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