Mittwoch, 19.12.2018

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Caritas-Tagespflege in Emskirchen hat einen neuen Kleinbus

Sieben Plätze hat der Bus zu bieten und zudem Entlastung für die Fahrdienste - 16.05.2018 18:16 Uhr

Mit Marketingleiterin Manuela Schreibelmayer (v. r.) übergibt Direktor Gunther Frautz die Förderung der Sparkassenstiftung für den funkelnagelneuen Kleinbus an die Leiterinnen der Emskirchner Tagespflege, Petra Nagel und Melanie Sühner, mit denen sich Caritas-Geschäftsführer Gerhard Behr-Rößler über die Unterstützung freut. © Harald Munzinger


Mit der Leiterin der Tagespflege im Gebäudekomplex des Emskirchner "Aurachtreffs", Petra Nagel, und ihrer Stellvertreterin Melanie Sühner freute sich Caritas-Geschäftsführer Gerhard Behr-Rößler bei der symbolischen Scheckübergabe durch Sparkassendirektor Gunther Frautz und Marketingleiterin Manuela Schreibelmayer, über die großzügige Unterstützung mit 3000 Euro. 

Die ortsnahe Betreuung von Menschen, die dieser Hilfe auch zur Entlastung der pflegenden Angehörigen bedürften, sei eine sehr gute Sache, die man gerne fördere, erklärte Frautz zur Selbstverpflichtung der Sparkassenstiftung, die Region zu stärken. Dem Sozialen als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft werde dabei besondere Bedeutung beigemessen. Behr-Rößler sowie Nagel und Sühner stellten die Arbeit der Tagespflege im Netzwerk der Caritaseinrichtungen vor, die in Emskirchen 15 Plätze bietet und in den Betreuungszeiten – Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr – auch meist so viele Gäste hat. 

Die Mehrzahl von ihnen wird zu Hause abgeholt und wieder nach Hause gebracht, wobei drei Fahrer von Siegelsdorf bis Neustadt, Herzogenaurach bis Neuhof oder Kirchfembach und Oberfembach bis Diespeck-Untersachsen in einem großen Einzugsbereich unterwegs sind, in dem nun neben zwei Personenwagen der Kleinbus mit sieben Fahrgastplätzen wertvolle Dienste leistet.

Altersgerechte Beschäftigung 

In der Tagespflege nehmen die Gäste – "ältere Menschen mit geistig seelischen Schwierigkeiten. Psychischen, gerontopsychiatrischen und körperlichen Erkrankungen" – gemeinsame Mahlzeiten ein und werden ja nach individuellem Bedarf gepflegt und betreut. Dazu gibt es altersgerechte Beschäftigungen ebenso wie etwa Gedächtnistraining, Bewegungsübungen sowie gemeinsames Singen und Spielen, Vorlesen oder Spaziergänge und das Feiern jahreszeitlich angepasster Feste. Auch die Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung wird angeboten, ließen Petra Nagel und Melanie Sühner wissen. Die Betreuung in der teilstationären Einrichtung ermöglicht es Senioren, möglichst lange zu Hause zu wohnen, bringt mit Kontakten zur Umwelt Abwechslung in ihren Alltag, beugt Vereinsamung vor. 

In unmittelbarer Nähe wird die Caritas am 7. Juli eine Wohngemeinschaft für Senioren eröffnen, in der 12 an Demenz erkrankte Menschen über einen individuellen Wohnbereich verfügen und ihnen – mit rund um die Uhr gebotener Versorgung - ein aktives selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird. Ein ambulanter Pflegedienst gewährleistet alle Leistungen in Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung nach individuellem Bedarf. Die Wohngemeinschaft ist Teil eines Gesamtkonzeptes von Caritas und Gemeinde für das "Älter werden in Emskirchen".  

Harald J. Munzinger

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