Sonntag, 22.10. - 08:25 Uhr

|

CSU setzt weiter auf Herold

Einstimmige Empfehlung zur Nominierung als der Direktkandidat - 10.07.2017 17:30 Uhr

Landrat Helmut Weiß und Kreistagsfraktionsvorsitzender Dieter Hummel freuen sich über das klare Votum für Thomas Zehmeister und Hans Herold (v. l.). © oh


Ebenso einstimmig fiel das Votum für Thomas Zehmeister aus, der die Nachfolge von Marco Kistner als Direktbewerber für den mittelfränkischen Bezirkstag antreten soll. Der Vermessungstechniker und zweifache Familienvater aus Großhabersdorf ist in seinem Heimatort CSU-Ortsvorsitzender, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Mitglied des Kreistages im Landkreis Fürth. Die offizielle Nominierung beider Kandidaten ist am 25. Juli in Langenzenn.

Bei der Zusammenkunft in Emskirchen wurden die 79 Delegierten und deren Stellvertreter in diese 120 Personen umfassende Nominierungsversammlung gewählt. Der Teil des zum Stimmkreis gehörenden Landkreises Fürth stellt 41 Delegierte. Mit dem mehrstufigen Nominierungssystem finde eine „breite Einbindung der Parteibasis statt, was nicht bei allen anderen Parteien und Gruppierungen der Fall ist", erklärte MdL Herold. „Das System ist kompliziert aber gerecht“, meinte auch Wahlleiter und CSU-Bezirksgeschäftsführer Werner Stieglitz: „Hinterzimmer-Nominierungen gibt es bei der CSU nicht !“

Der Abgeordnete Hans Herold ging in seinem Bericht auf die Erfolge der letzten Jahre ebenso ein, wie auf aktuelle Planungen. Sehr wichtig sei ihm dabei die Bildungs- und Familienpolitik.

Die CSU werde sich weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass die Straßensanierungen und der Radwegebau im Landkreis weiter vorangetrieben würden. Einen hohen Stellenwert habe auch der Ausbau der Breitbandversorgung, welcher zwischen 80 und neunzig Prozent bezuschusst werde.

Ausführlich berichtete Landrat Helmut Weiß über die Pläne des Landkreises bei den Krankenhäusern und Schulen. Ferner sei aufgrund zu erwartender vieler neuer Arbeitsplätze in der Nachbarstadt Herzogenaurach auch mit vermehrtem Zuzug vor allem in den östlichen Teil des Landkreises zu rechnen. Herold und Weiß wollen sich weiterhin intensiv für die flächendeckende Versorgung mit Ärzten einsetzen, und sich für

Verbesserungen beim Öffentlichen Personennahverkehr unter Einbindung der Möglichkeiten mit dem „Anruf-Sammeltaxi" kümmern. In die gleiche Kerbe stieß auch die Zweite Bürgermeisterin von Emskirchen, Sandra Winkelspecht, bei der Vorstellung der Marktgemeinde. 

nb

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Emskirchen