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Sonntag, 23.09.2018

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Feuerwehr und THW übten beim Berufsfeuerwehrtag

Vortrag zum Thema "Gefahren im Internet und Social Media" - 11.09.2018 21:27 Uhr

Bei einem nächtlichen Einsatz musste eine verletzte Person (dargestellt durch eine Puppe) unter einem Auto in unwegsamen Gelände befreit werden. © privat


So wurden in diesen 24 Stunden neben Einsätzen und Ausbildungen auch Gerätedienst, Fahrzeugpflege und Dienstsport in den Dienstplan integriert. Der Tag begann für die teilnehmenden 24 Jugendlichen mit dem Antreten vor dem Feuerwehr Gerätehaus und der anschließenden Einteilung der Kinder auf die verschiedenen Fahrzeuge. Besonderer Wert wurde hier auf eine Mischbesatzung auf den Fahrzeugen gelegt. Nach einer kurzen Einweisung auf die Fahrzeuge und das darauf verlastete Material sowie einer kurzen Frühstückspause begann der Tag mit einem Vortrag von Kreisbrandmeister Stefan Fleischmann zum Thema "Gefahren im Internet und Social Media“.

Im Anschluss ging es für alle Teilnehmer auf den Trimm-Dich-Pfad in den Stadtwald zum „Dienstsport“. Nach dem Mittagessen stand die praktisch Ausbildung auf dem Dienstplan mit der Ausbildung zum Aufbau eines Löschangriffs und Umgang mit dem Greifzug sowie zu Erster Hilfe und Aufbau von Beleuchtung. Der Tagesablauf wurde mehrmals durch zahlreiche Einsätze unterbrochen. So galt es unter anderem Verkehrsunfälle mit auslaufenden Betriebsstoffe und verletzten Personen abzuarbeiten, Brände zu löschen, vermisste Personen zu retten sowie einen vollgelaufenen Keller leer zu pumpen.

Vor dem Abendessen wurde für die Jugendlichen ein Feld-Gottesdienst durchgeführt, welcher sie „zum Andenken anregen und zur Ruhe kommen“ lassen sollte. In der Nacht wurden alle Teilnehmer bei einem großen Einsatz mit Verkehrsunfall, Ausleuchten der Unfallstelle und Verletztensuche/-versorgung gefordert. Die Einsätze dauerten bis gegen 2 Uhr morgens, bevor sich die Jugendliche zur Ruhe legen und ein wenig Schlaf bekommen konnten. Der nächste Morgen begann für die Jugendlichen gegen 6 Uhr mit weiteren Einsätzen, bevor es an das Aufräumen des Materials, der Fahrzeuge und der Unterkunft ging.

Den Abschluss der Übung bildeten das gemeinsame Frühstück sowie eine kurze Manöverkritik, bevor die Jugendlichen nach spannenden, aber auch anstrengenden 24 Stunden, wohlverdient die Ferien ausklingen lassen konnten. Während der gesamten Übungszeit hat sich nach Mitteilung der Verbände gezeigt, „dass die Zusammenarbeit der Jugendlichen in gemischten Teams und auf unbekannten Fahrzeugen einwandfrei funktioniert und der Teamgeist durch jahrelange gemeinsame Veranstaltung gestärkt wird.“ Den Jugendlichen wird bei derartigen Veranstaltungen bereits in jungen Jahren die hilfsorganisationsübergreifende Arbeit nähergebracht.

Ebenso funktionierte in altbewährter Weise die Organisation der kompletten Veranstaltung durch das gemischte Organisationsteam von Feuerwehr und THW. Das Team kümmerte sich vorab um die Erstellung des Dienstplanes, die Planung der Einsätze sowie die Inhalte der theoretischen und praktischen Ausbildungen. Ebenso wurde die Verpflegung der rund 55 Teilnehmer und Helfer in Arbeitsteilung von THW und Feuerwehr gemeinsam geleistet.

In diesem Jahr war dies bereits die fünfte gemeinsame Veranstaltung der beiden Hilfsorganisationen. Die Jugendgruppen und die Einsatzabteilungen führten je eine gemeinsame Ausbildung zusammen durch, im August übte man zusammen das Arbeiten mittels Schlauchbooten auf dem Wasser und im April beteiligten sich die Jugendgruppen zusammen bei „Neustadt wird geputzt“. Nach dem 24 Stunden-Dienst, bei dem sich alle Jugendlichen mit Elan und Motivation einsetzten; war für sie klar: „Wir sehen uns 2019 zur nächsten Auflage!“  

nb

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