Montag, 19.11.2018

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Herrmann für Über- oder Unterführung an B470 bei Pahres

Verkehrsminister stimmt Vorschlag zur Verkehrssicherung zu - 11.04.2018 16:24 Uhr

MdL Gabi Schmidt freut sich für die Radfahrer über die Unterstützung durch Innenminister Herrmann. © privat


Dies teilte der Minister der Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt mit, die ihn nach folgenschweren Unfällen im Streckenabschnitt Diespeck-Gerhardshofen um eine bessere Absicherung der Radfahrer ersucht hatte. Sie freut sich über die Übereinstimmung bei der Einschätzung der Gefahrenlage.

Die B470 sei eine wichtige Straßenachse im nördlichen Westmittelfranken, die die beiden Mittelzentren Neustadt/Aisch und Höchstadt/Aisch miteinander verbinde, mit rund 7.800 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden im Bereich der Ortschaft Pahres im bayernweiten Vergleich aber eher unterdurchschnittlich belastet sei, stellt Herrmann im Schreiben an Schmidt mit.

Mehrere schwere Unfälle in den letzten Jahren

In dem nimmt er auf die drei bedauerlichen Unfälle seit 2014 mit Radfahrern im Kreuzungsbereich von Radweg und Bundesstraße bei Pahres sowie auf "zwei weitere folgenschwere Unfallereignisse mit Zweiradbeteiligung" 500 Meter östlich davon mit der Feststellung Bezug: "Beide Stellen weisen gute Sichtverhältnisse und auch keine baulichen Defizite auf".

Das Staatliche Bauamt Ansbach habe zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bereits mehrere Varianten mit den vor Ort betroffenen Bürgermeistern erörtert. Dabei seien die Errichtung einer Querungshilfe an freier Strecke, die Verlegung des Radwegs auf die Nordseite sowie der Bau einer Radwegüberführung oder -unterführung vorgeschlagen worden.

Keine Querungshilfe auf freier Strecke

Eine Querungshilfe auf freier Strecke scheide nach Mitteilung des Ministers aus Sicherheitsgründen aus, "weil sie auch bei bester Absicherung angesichts der hohen Geschwindigkeiten des Pkw-Verkehrs nur eine vermeintliche Sicherheit für den kreuzenden Fußgänger und Radverkehr bietet".

Er sei, so Herrmann, "überzeugt, dass wir mit einer höhenfreien Querung einen entscheidenden Beitrag für die Verkehrssicherheit leisten können und hoffe, dass der für diese Lösung erforderliche Grunderwerb gelingt, weil davon der weitere Projektfortschritt wesentlich abhängt".

Die Abgeordnete Gabi Schmidt quittiert das Schreiben des Staatsministers als "gute Neuigkeiten angesichts der nun beginnenden Fahrradsaison" und begrüßt dessen Zusage, ihrem Anliegen nachzugehen. "Es freut mich, dass wir hier wirklich einen großen Schritt weitergekommen sind."

Über- oder Unterführung wahrscheinlich

Auch das Bauamt habe zuvor schon im Schriftverkehr mit ihr ebenfalls festgestellt, dass eine Über- oder Unterführung des Radweges als "beste Lösung anzusehen" sei. Dass nun eine sichere Querung "höchstwahrscheinlich" sei, kommentiert Schmidt zuversichtlich: "Das ist gut für unsere Radfahrer aber auch Fußgänger – denn damit lassen sich dort schwere und tödliche Unfälle mit solchen Verkehrsteilnehmern in Zukunft hoffentlich verhindern." 

hjm

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