Mittwoch, 21.11.2018

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Ilse Aigner lobt Uehlfelds "großartige Projekte"

Ministerin will Bauvorhaben weiter fördern - 09.07.2018 21:46 Uhr

Uehlfelds Bürgermeister Werner Stöcker hieß Ministerin Ilse Aigner in Begleitung von MdL Hans Herold und Landrat Helmut Weiß (v. l.) willkommen. © Sandra Belatschek


Wegweisende Projekte der Innenentwicklung besuchte die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, bei ihrer Stippvisite in den Marktgemeinden Wilhermsdorf und Uehlfeld. Sie war einer Einladung von ihrem Landtagskollegen Hans Herold (CSU) gefolgt. In Wilhermsdorf zeigte Bürgermeister Uwe Emmert (CSU) das zum Teil mit Mitteln der Städtebauförderung sanierte Rathausareal.

Anliegende Grundstücke wurden bereits von der Gemeinde für das Projekt „Bürger- und Kulturzentrum“ erworben.Dort sollen ein Bürgerhaus mit Wirtshaus sowie Räume für Vereine und Veranstaltungen entstehen. Das Großprojekt "Einkaufszentrum" am alten Bahnhof ist ebenfalls ein wichtiges Beispiel für die Revitalisierung einer ehemaligen Industriebrache. Auf ihr entsteht innenortnah ein Supermarkt mit Getränkemarkt und Drogerie.

Uehlfelds Bürgermeister Werner Stöcker (CSU) führte die Besucher bei einem kleinen Rundgang an Projekten vorbei, die ebenfalls mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert wurden: Zum Wohngebiet "Uehlfeld Mitte" mit Arztpraxis, der Energiescheune und zum Grundstück des geplanten Regionalmarktplatzes. Hier wurde ebenfalls eine Industriebrache neuer Nutzung zugeführt.

Ein Mittel gegen Landflucht

Staatsministerin Ilse Aigner wies bei ihrem Besuch auf das neu aufgelegte Städtebauförderungsprogramm "Innen statt Außen" hin, welches die Innenentwicklung voranbringen soll. Hierfür stünden 75 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen dieses Programms übernehme der Freistaat 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Auch zur Flächenentsiegelung stehe ein Fördertopf zur Verfügung, so die Ministerin und stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin.

"Es sind großartige Projekte, die hier umgesetzt wurden und noch in Planung sind", zeigte sich der Landtagsabgeordnete Hans Herold begeistert. Er freue sich sehr, dass sich Staatsministerin Aigner die Zeit genommen habe, um sich über diese erfolgreichen Maßnahmen zur Innenentwicklung zu informieren.

Dass die Fördermittel der Städtebauförderung des Freistaats hier gut investiert seien, darin waren sich Staatsministerin Ilse Aigner und Hans Herold, der auch Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen ist, einig. Innenräume lebendig zu halten sei wichtig für die Menschen vor Ort, aber auch um der sogenannten Landflucht erfolgreich entgegenzuwirken, so Ilse Aigner. 

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