Samstag, 17.11.2018

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Jo's nachhaltiger Fehlschlag

Birkenfelder Ortssprecher nahm die satirische Spitze mit Humor - 04.09.2018 14:10 Uhr

Birkenfelds Ortssprecher Joachim Fahsl nahm es mit Humor, dass sein Anstich-Missgeschick beim Kirchweihumzug "rumgespielt" wurde. © privat


Da die Ortsburschen des Neustädter Ortsteiles Birkenfeld nicht wieder erleben wollten, dass das Kirchweihbier sich nicht über ihre Kehlen, sondern den Dorfplatz ergießt, wie es im letzten Jahr nach Fahsl’s Fehlschlägen der Fall war, blieb ihm der Anstich heuer versagt und dem Bürgermeister überlassen, denn „der Meier kanns, der Jo nicht“. Der stand zu seinem Missgeschick und stellte sich auf den Motivwagen der humorvollen Kritik.

Die richtete sich in der Abrechnung von Maximilian Götz in der Kerwapredigt auch gegen ausgerissene Schafe, um die sich der kläffende Schäferhund bei deren Festmahl im Maisfeld weniger kümmerte, als um Passanten. Oder gegen ein zusehends zerfallendes Haus, das RTL für’s „Dschungelkämp“ mit der Konsequenz angeboten werden könnte, dass man das vom Bürgermeister versprochene Baugebiet „kann vergessen, wenn erst einmal die Promis die Regenwürmer fressen“.

Ohne entsprechende Perspektiven, so der mahnende Zeigefinger, könnte es auch einmal keine Ortsburschen mehr geben und „das Dorf ziemlich leer bleiben!“ Wer sollte dann die originellen Geschichten aufspießen, wie etwa die den ganzen Ort mobilisierende Suche nach einem Hund, der zuhause im Schlachthaus eingesperrt war. So blieb den vielen Schaulustigen nur zu hoffen, dass im nächsten Jahr Späße über das entstehende Baugebiet und reichlich Ortsburschennachwuchs gemacht werden. 

hjm

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