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Mittwoch, 21.11.2018

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"Kunst in Dachsbach": Auch die Kleinsten sind mit dabei

Die Ausstellung findet vom 29. Juni bis zum 1. Juli statt - 24.05.2018 12:08 Uhr

Elke Rogler-Klukas stimmte die Kids auf ihr Projekt für "Kunst in Dachsbach" ein, beobachtet von Künstlerkollegin Ilona Nürnberg, Bürgermeister Hans-Jürgen Regus und Dritte Bürgermeisterin Barbara Weber (von links). © Harald Munzinger


Eingestimmt darauf wurden sie von Elke Rogler-Klukas, die seit 2012 Kunstprojekte im Kindergarten durchführt und im letzten Jahr mit Arbeiten der Kinder die Galerie "EigenArt" bereicherte. Nun wird dies "in eigener Sache" geschehen, denn die Ausstellung in bisheriger Form ist "Geschichte", die nun neu geschrieben wird, nachdem Elke Rogler-Klukas mit Künstlerkollegin Ilona Nürnberg mit Arnd Erbel die Regie der Kunstpräsentation im ganz speziellen Ambiente übernommen haben. Für Bürgermeister Hans-Jürgen Regus, der sich zum Ende von "EigenArt" nicht äußern möchte "ein Glücksfall" mit künstlerisch versierten und äußerst engagierten Kräften. 

"Es geht um die Gemeinde und das Schloss", so Regus zum Bemühen, Dachsbach weiter als einen Hort der Kunst in der Region zu etablieren. Dass Doris Lauterbach und Erna Lenz mit "ars quo vadis" nun wieder im Boot sind, für das sie einst erfolgreich die Segel gesetzt hatten, freut ihn ebenso, wie das Mitwirken von Arnd Erbel, der auch für einen neuen reizvollen Ausstellungort sorgt. Er öffnet das ehemalige Gasthaus "Rotes Ross" nur ein paar Schritte vom Wasserschloss entfernt, das Symbol für "Kunst in Dachsbach" bleibt, die jetzt unter diesem Titel steht.

Vom neuen Konzept überzeugt

Wie sein Gemeinderat ist Bürgermeister Hans-Jürgen Regus vom neuen Konzept überzeugt, Dritte Bürgermeisterin Barbara Weber im "Kompetenzteam" mit aktiv. In einer sehr positiven Atmosphäre werde die Ausstellung gut vorbereitet, die hochwertige Künstler mit vielfältigem Wirken biete, so Regus, der begeistert die Vorbereitungen des Kunstprojektes der Kinder am Wasserschloss beobachtete. Vor diesem galt neben dem trutzigen Gemäuer die besondere Aufmerksamkeit der Wiese, denn sie ist das zentrale Thema für die künstlerische Gestaltung großformatiger Leinwände, auf die von den Kindern eine Blumenwiese für die Ausstellung gemalt wird.

Ganz sicher habe es zu den Blütezeiten des Schlosses – von Elke Rogler-Klukas mit einer großen Wasser-Vase und einem alten Vorhängeschloss aus kindlicher Sichtweise vermittelt - schon Löwenzahn gegeben, so die Künstlern. Der munteren Kinderschar zeigte sie, wie die Pusteblumen mit Löffel, Gabel und Bürste gemalt werden kann, ehe nach dem Picknick und Einsatz von Fledermäusen, die für die Exponate bei der Ausstellung eine Rolle spielen werden, alle miteinander Seifenblasen pusten durften; "Ein Kunstwerk für den Augenblick" und eine tolle Einstimmung auf das Kunstprojekt der Kids.

"Schlosscafé" als Begegnungsstätte

Von Anfang Mai auf Ende Juni verschoben, wird „Kunst in Dachsbach am Freitag, 29. Juni, eröffnet und bis einschließlich 1. Juli sowohl in das "Wasserschloss" wie in das Gasthaus "Rotes Ross" einladen. In dessen Erdgeschoss richtet Arnd Erbel ein "Künstlercafé" als Begegnungsstätte von Kunstschaffenden und -interessierten ein, in das auch die Bewirtung aus dem Schloss verlagert wird. Neben der damit verbundenen wesentlich Erleichterung freut sich Ditte Bürgermeisterin Barbara Weber auch auf eine sehr  schöne Atmosphäre. 

Neben den ausgestellten nunmehr 75 Bäcker-Tüten mit originellen Erklärungen fränkischer Begriffe und Redewendungen bietet der einstige Wirtshaussaal auch Platz für vier ausstellende Künstler. Welche Geschichten dieser Saal erzählen könnte? Eine Lesung von Mundartautor Helmut Haberkamm, gebürtiger Dachsbacher, mag sie im Rahmenprogramm mit seiner "Wortkunst" erahnen lassen. In das Ausstellungskonzept ist eingebunden ist "ars quo vadis", wenngleich Erna Lenz und Doris Lauterbach zu einer Jubiläumsausstellung ihrer ebenfalls weit über die Region hinaus bekannten Galerie einladen. "Das Schränkla" als bisheriger Ausstellungsort möchte das Organisationsteam sehr gerne in die künftige Konzeption mit einbinden. Bei der Premiere von "Kunst in Dachsbach" ist es nicht dabei.  

Harald J. Munzinger

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