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Donnerstag, 20.09.2018

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"Kunst in Dachsbach": Neues Format des Kultur-Events

Erstmalig rockt die "Dachsbacher Aaschgrundbänd" an den Standorten - 29.05.2018 14:45 Uhr

Jetzt geht es mit großen Schritten zu "Kunst in Dachsbach", wie dies Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg (r.) für die Kamera originell in Szene setzten. © Gabriele Dilling


Mit einem neuen Planungs- und Organisationsteam können sie nun "dieses überregional bekannte Kunstevent" realisieren. "Kunst lebt von der Interaktion auch im ländlichen Gebiet". So freuen sich Nürnberg und Rogler-Klukas Arnd und Michaela Erbel für "Kunst in Dachsbach" gewonnen zu haben, die mit dem Gasthaus "Rotes Roß" heuer erstmalig für die drei Ausstellungstage eine Ausstellungsfläche schaffen und ein "Künstlercafé" installieren. Dieser Standort nahe dem zentralen Ausstellungsort "Wasserschloss" bietet den Kunstschaffenden und Kunstsuchenden eine Plattform für den Dialog. 

Grundlage der Organisation "Kunst in Dachsbach" ist die erfolgreiche Teamarbeit der beiden regionalen Künstlerinnen, das Publikum ins Kunst-Geschehen aktiv mit einzubeziehen. Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg gewannen mit ihrem Interaktiven Konzept für den Dorfbrunnen Pahres 2017 den Wettbewerb des Amtes für ländliche Entwicklung in Ansbach. 

Kunst beginnt bei den Kleinsten 

Im Mai startete die Kunstaktion mit Elke Rogler-Klukas im Dachsbacher Kindergarten am Wasserschloss. Das Organisationsteam von "Kunst in Dachsbach", Bürgermeister Hans-Jürgen Regus und Dritte Bürgermeisterin Barbara Weber waren begeistert vor Ort (nn-online berichtete). Während der Projektwoche entstanden großformatige Leinwände zum Thema Wiese, Kunst in Dachsbach und eine vorbereitete Unterschrifts-Leinwand für die Gäste am Eröffnungsabend (29. Juni).

Breite Palette kreativen Wirkens 

Im "Wasserschloss", im Gasthaus "Rotes Ross" sowie in der Ortsstraße 25 in Oberhöchstädt bei Ralf Hülbig präsentiert "Kunst in Dachbach" die breite Palette kreativen Wirkens von der Bildhauerei über die Glas- oder Metallkunst bis zu Winddrehern, von Malerei oder Pastellzeichnungen und Grafik sowie Fotografie bis zum Unikatschmuck. Am Samstag, 30. Juni, von 11 bis 19 und Sonntag (1. Juli) von 11 bis 18 Uhr 

Ein weiteres Highlight ist die Jubiläumsschau von "Ars Quo Vadis" mit allein 26 Künstlerinnen und Künstlern. Dass diese Galerie wieder im Dachsbacher Kunstprojekt integriert ist, begrüßt Bürgermeister Regus. Der Markt Dachsbach ist, wie schon bei "EigenArt" auch bei "Kunst in Dachsbach" Veranstalter. Mit dem Männergesangverein Dachsbach heißt Regus die Eröffnungsgäste am Freitag, 29. Juni, um 19 Uhr willkommen.

Frankenmedaille für Haberkamm 

Erstmalig rockt die "Dachsbacher Aaschgrundbänd" in Mundart an den verschiedenen Kunststandorten. Und lateinamerikanischen Flair bietet am Samstagabend (30. Juni) ab 19 Uhr den Räumen des "Kunstcafés" Martin Müller an der Brazil-Guitar. Auch hierfür sind die Karten im Vorverkauf bei Arnd Erbel zu erwerben. Er stellt im "Roten Ross" die von Helmut Haberkamm für die Bäckerei Erbel betexteten Tüten mit originellen Mundartwörtern und Versen aus. In dieser Kulisse erfährt der Romancier, Buch- und Theaterautor sowie Initiator des Fränkischen MundArt-Festivals "Edzerdla" am Sonntag, 1. Juli, eine hohe Auszeichnung. Der "Fränkische Bund" verleiht dem gebürtigen Dachsbacher die "Frankenmedaille". Seit 2008 wird damit das Wirken von Personen gewürdigt, die sich "in unterschiedlichen Bereichen für Franken verdient gemacht haben". 

Zur Auszeichnung des Aischgründer Mundartdichters hält der Historiker und ehemalige Neustädter Bürgermeister Dr. Wolfgang Mück die Laudatio. Ab 14 Uhr liest Haberkamm aus seinem Roman "Das Kaffeehaus im Aischgrund". Karten für die Lesung sind im Vorverkauf bei Freibäcker Arnd Erbel oder online unter www.freibäcker.de zu erhalten. Am Samstag erzählt Dr. Mück ab 15 Uhr über die Mühlen im Aischgrund. Mehr über das dreitägige Kunstevent insgesamt ist unter www.kunst-in-dachsbach.de zu erfahren. 

Harald J. Munzinger

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