Dienstag, 13.11.2018

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Landtagsabgeordneter informiert sich im Staatlichen Bauamt

Harry Scheuenstuhl plädiert für Entlastung der Anwohner - 25.08.2018 13:54 Uhr

Von Behördenleiter Heinrich Schmidt und Abteilungsleiter Werner Ott ließ sich MdL Harry Scheuenstuhl (v. l.) über den Straßenbau in um und Markt Erlbach informieren. © privat


Die veranschlagten Kosten für die 2,2 Kilometer lange und sieben Meter breite Fahrbahn bezifferte Schmidt auf rund 3,2 Millionen Euro. Das Planfeststellungsverfahren sei reibungslos verlaufen, stellte er im Gespräch über die Straßenbauprojekte in und um Markt Erlbach mit. MdL Scheuenstuhl man der Umgehung besondere Bedeutung bei, "fördert sie doch die Verkehrssicherheit in diesem Bereich und schützt Anwohner vor Abgasemissionen".

Nach Auskunft des Leiters der Fachabteilung Planung im Staatlichen Bauamt Ansbach, Werner Ott, befindet sich die Ortsumgehung Linden dieser Staatsstraße seit in Planung. Bei einer Bürgerversammlung im November 2017 sei insgesamt sieben unterschiedliche Varianten in guter Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern erörtert worden. Für eine Lösung mit drei verschiedenen Anschlussvarianten seien alle notwendigen Voruntersuchungen soweit abgeschlossen, müsse als nächstes die Erstellung eines technischen Entwurfes erfolgen. Soweit keine unvorhersehbaren Schwierigkeiten auftreten sollten, rechnet Behördenleiter Schmidt hier mit einem Baubeginn im Jahr 2022.

Aktuell kein Unfallschwerpunkt

Einen weiteren Gesprächsschwerpunkt bildete die innerörtliche Verkehrssituation der Marktgemeinde Markt Erlbach. Laut Auskunft des Staatlichen Bauamtes stelle dieser Bereich aktuell keinen Unfallschwerpunkt dar. Dennoch werde man sich diesbezüglich mit Gemeinde, Polizei und Landratsamt in Verbindung setzen, so Schmidt. Mögliche Maßnahmen zur Abhilfe, wie beispielsweise eine Querungshilfe in Form einer Fußgängerampel, seien zu prüfen.

Dagegen komme es außerorts - im Wald zwischen Linden und Markt Erlbach - immer wieder zu teils schweren Unfällen. Wie der Behördenleiter dem SPD-Politiker Scheuenstuhl berichtete, liege nun nach einem langen Genehmigungsverfahren, ein vollziehbares Baurecht vor. Die Klage eines Grundstückseigentümers wurde zurückgewiesen. Um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen, sollen neben einer neuen Fahrbahndecke auch Unstetigkeiten der Strecke herausgenommen werden.

Zu einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit diene auch der Anbau eines dritten Fahrstreifens östlich von Emskirchen bei Bräuersdorf und Hagenbüchach. Dieser Ausbau sei Teil des Gesamtkonzepts der B 8 für den Anbau von Zusatzfahrstreifen zwischen Neustadt/Aisch und Langenzenn. 

nb

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