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MdL Herold: Mehr Geld für Regionalmanagement

Entwicklung des ländlichen Raums wird damit gefördert - 29.10.2014 20:26 Uhr

Landrat Matthias Dießl, MdL und stellvertretender Landrat Hans Herold sowie Landrat Helmut Weiß (von links) berieten in Ipsheim über ein engeres Zusammenwirken des Regionalmanagements. © oh


Darüber hinaus wird für Zusammenarbeit, beispielsweise zwischen regionalen Initiativen beziehungsweise Stadt und Landkreis, ein Zuschlag von zehn Prozent erteilt, wurde dem Stimmkreisabgeordneten Hans Herold aus Ipsheim auf seine Anfrage hin vom Bayerischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder mitgeteilt. Diese Förderlinie wird bis zum 31. Dezember 2018 laufen.

MdL und stellvertretender Landrat Hans Herold traf sich mit den Landräten Helmut Weiß (Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) und Matthias Dießl (Landkreis Fürth) in Ipsheim, um die engere Zusammenarbeit auch im Bereich des Regionalmanagements zu erörtern. Mehr als 76 Prozent aller bayerischen Kommunen nutzten bereits diese Initiative, stellte er fest. Dabei werde der ländliche Raum bei der Bewältigung struktureller und demografischer Herausforderungen aktiv unterstützt. „Aufgrund des demografischen Wandels sind Regionalmanagements unerlässlich für die Entwicklung des ländlichen Raums. Sie machen ihn für die Wirtschaft attraktiv und verbessern somit die beruflichen Perspektiven für junge Menschen vor Ort“, so der Unionspolitiker.

Er sei deshalb froh, dass die Förderrichtlinie überarbeitet und deutlich verbessert werde. “Als Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen habe ich mich stark dafür eingesetzt, dass verbesserte Fördersätze, deutlich angehobene Förderhöchstsummen und erweiterte Fördermöglichkeiten möglich werden“, so Herold in einer Pressemitteilung. Zum 1. Januar 2015 soll die neue Richtlinie in Kraft treten.

Servicestelle „Bayern Regional“

Unterstützung und Beratung bei den neuen Fördermöglichkeiten, auch für komplexe Programme des Bundes oder Europas, erhalten die Kommunen nach Auskunft Herolds von einer neu eingerichteten Servicestelle „Bayern Regional“ am Heimatministerium. Aufgabe der Servicestelle sei es auch, Projekte ins ganze Land zu bringen und aktiv auf Regionen zu zugehen, die noch kein Regionalmanagement besitzen. „Bayern Regional“ wird am 1. November 2014 beginnen.

“Bis jetzt hat der Freistaat Bayern 1,5 Millionen Euro pro Jahr für Regionalmanagement zur Verfügung gestellt, diese Summe wurde kraftvoll angehoben“, erklärte Herold. Würden alle Regionalmanagements die angebotene Förderung voll ausschöpfen, werde der Freistaat hierfür bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr investieren. Auch die Fördermöglichkeiten würden deutlich ausgeweitet. Mit der neuen Richtlinie könnten konkrete Projekte finanziell gefördert werden. Dabei würden Projekte unter anderem zu den Themen Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Identität tatkräftig unterstützt. MdL Hans Herold: “Gleichzeitig werden die einzelnen Fördersätze erhöht. Für einzelne Kommunen sind bis zu 90 Prozent Förderung möglich“.

Das Regionalmanagement verfüge über eine lange Tradition in Bayern. Bereits vor 20 Jahren sei die erste Initiative im Freistaat ins Leben gerufen worden. Seither hätten viele Regionalmanager kreativ gestaltet, starke Netzwerke aufgebaut und Unterstützer vor Ort für ihr Engagement gefunden. “Alleine seit 2007 hat der Freistaat die Regionalmanagements mit insgesamt 18,5 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 53 Regionalmanagements decken 78 Prozent der Fläche Bayerns und 85 Prozent des ländlichen Raums ab“, so Herold. 

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