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Sonntag, 23.09.2018

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Minister Brunner zeichnet Waldgenossenschaft Ullstadt aus

Staatspreis für herausragende Leistungen - Delegation reiste nach München - 24.11.2015 20:10 Uhr

Die Delegation der Waldgenossenschaft Ullstadt bei der Verleihung im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz: (v.l.) Waldprinzessin Manja Rohm, Jochen Schiefer, Gunda Dressel, Hans-Heinz Windsheimer, 1. Vorsitzender Ernst Frühwald und Staatsminister Helmut Brunner. © oh


Mit dem diesjährigen Motto „Aktiv für die Natur“ war dieser an 14 verschiedene Waldbesitzer in ganz Bayern verliehene Preis ein wichtiger Baustein im bayerischen Aktionsjahr Waldnaturschutz. „Viele bayerische Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer tragen durch naturnahe Forstwirtschaft wesentlich zum Arten- und Strukturreichtum unserer Wälder bei“, so der Minister. Bei einem Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz wurden alle 14 Preisträger ausgezeichnet.

In der Laudatio für die Waldgenossenschaft Ullstadt wurde herausgestellt, dass die Mitglieder gemeinschaftlich Holznutzung und Naturschutz in einem von der Eiche geprägten Mischwald aktiv in Einklang bringen. Auf Flächen der Waldgenossenschaft gedeihe ein stabiler Eichenlebensraum mit allen seinen begleitenden Tier- und Pflanzenarten. Den engagierten Teilhabern gelinge es unter ihrem Vorsitzenden Ernst Frühwald, den Naturschutz zu fördern und zugleich wirtschaftlich zu arbeiten.

Weiter wurde ausgeführt: „Über 400 Alt- und Biotopbäume schaffen einen Lebensraum für zahlreiche, teilweise gefährdete Tierarten. Enorme Unterstützung erhält die Waldgenossenschaft bei der Verjüngung ihrer Laubwälder auch durch die sehr waldfreundliche Haltung ihres Jagdpächters, der selbst auch Miteigentümer ist“.

Staatsempfang in der Residenz

Im Anschluss an die Preisverleihung gab es im Kaisersaal der Residenz einen Staatsempfang anlässlich des Aktionsjahres Waldnaturschutz, zu dem auch alle Preisträger eingeladen waren. Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt von den Feierlichkeiten und hocherfreut über die Würdigung ihrer Arbeit durch die Staatsregierung. „Die Ehrung mit einer Plakette, einer Urkunde, einem Geldpreis und einem Blumenstrauß direkt aus den Händen von Staatsminister Helmut Brunner und der Waldprinzessin Manja Rohm ist schon etwas Besonderes gewesen“, berichtete die Delegation aus Ullstadt.

Für die zahlreichen Teilnehmer hatte der Behördenleiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Uffenheim, Ludwig Albrecht, ein Zusatzprogramm organisiert. Bereits auf der Hinfahrt gab es für die Busgesellschaft eine Mittagseinkehr in Weihenstephan.

Die Räumlichkeiten bei der Staatspreisverleihung und beim abendlichen Staatsempfang reichten nicht für die große Gruppe aus. Als Ersatz gab es eine interessante Führung durch die Prunkräume der Münchner Residenz, anschließend ein beeindruckendes Bild der Landeshauptstadt bei Nacht von der 190 Meter hohen Aussichtsplattform des Olympiaturms. Die anschließende Einkehr in die Pfälzer Weinstuben führte dann wieder zurück in die Residenz und damit an den Ort der Preisverleihung.

Stolz auf die Gemeinde

Auf der Heimfahrt gratulierte der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Sugenheim, Reinhold Klein, den frischgebackenen Preisträgern und zeigte sich stolz, dass dieser Staatspreis in seine Gemeinde gegangen ist. Ebenso zeigte sich der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim, Christian Göttfert, sehr erfreut darüber, dass ein Mitglied seiner orstbetriebsgemeinschaft zu den 14 bayerischen Preisträgern gehört. Begleitet wurde die Delegation auch von Doris Hofmann, die als Vertreterin des Landschaftspflegeverbandes Mittelfranken mit nach München eingeladen war. Die von ihr im Landkreis betreuten Sonderprojekte beispielsweise zur Bachmuschel und zum Frühjahrskiemenfuß betreffen auch im hohen Maß Waldnaturschutzthemen.

Ludwig Albrecht dankte allen Teilhabern der Ullstädter Waldgenossenschaft für ihre gemeinsame Aktivität, ihren Zusammenhalt und ihre vorbildliche Waldbewirtschaftung. Allen voran sollte hierbei der Vorsitzende Ernst Frühwald genannt werden, der seit über 30 Jahren gemeinsam mit dem pensionierten Revierförster Hans Kreitinger und seinemNachfolger Reinhold Pimmer die Geschicke im Gemeinschaftswald lenkt und überaus positiv beeinflusst. 

nb

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