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Neuer Anstrich: Parkplätze "musterhaft" gestaltet

Markt Erlbach probte das Exempel für das Hauptstraßenpflaster - 01.06.2018 23:42 Uhr

Mit Anliegern, Bauleiter, Planer und Bauamtsleiter Michael Schlag nahm Erste Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß (Mitte) die offizielle Freigabe der neuen Parkfläche vor. © privat


Der Parkplatz mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge sei nun nicht nur optisch aufgewertet, sondern werde besonders bei der anstehenden Hauptstraßensanierung für Kunden und Anwohner als Ausweichparkfläche gute Dienste erweisen, wurde bei der Einweihung betont. Schon seit vielen Jahren war an der Einmündung Gartenstraße in die Neue Straße - ehemals stand dort ein Trafohaus, das vor über zehn Jahren abgebrochen wurde - eine "wilde" Parkfläche.

Im Vorgriff auf die Hauptstraßensanierung war Markt Erlbachs Erste Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß auf der Suche nach einer Fläche, die als Musterfläche für die Hauptstraße ausgebaut werden könnte. Mit dem Areal an der Neuen Straße sollte sie sich anbieten. Nachdem die Städtebauforderung signalisiert hatte, diese Musterfläche zu fördern, stimmte der Gemeinderat auch umgehend zu.

Im August 2017 fand die erste Ausschreibung für die Pflasterarbeiten, die Natursteine und Betonrinnensteine statt. Da die Angebote nicht wirtschaftlich waren, wurde die Ausschreibung der Pflasterarbeiten aufgehoben und im September 2017

wiederholt. Um Kosten zu sparen, wurde die Ausschreibung etwas abgeändert und die Ausschreibung der Pflasterarbeiten im September wiederholt. Die Ausschreibung gewann mit dem Angebot im Kostenrahmen ein Unternehmen aus Lehrberg, an das der Auftrag vergeben wurde.

Die Baueinweisung fand Anfang November 2017 statt und die Bauarbeiten dauerten mit Winterunterbrechung bis Januar 2018 an. Da noch einige Teile nachgeliefert werden mussten, erfolgten bis April "Nacharbeiten". Ende letzten Jahres bemusterte der Gemeinderat in einer Sondersitzung die größtenteils fertiggestellte Musterfläche und legte auf dieser Grundlage die Materialien für die Hauptstraße fest.

Insgesamt wird die Baumaßnahme etwa 180.000 Euro kosten. Die Städtebauförderung trägt davon 108.000 Euro. Rund 30.000 Euro Mehrkosten, verursacht durch die notwendige Tieferlegung eines 20KV-Kabels und stabileren Untergrund, werden von der Regierung bezuschusst. Die Parkfläche ist seit Ende März freigegeben.

Baufälliges Anwesen abgebrochen

Erst Mitte Mai waren neu gebaute Stellplätze auf dem Anwesen Windsheimer Straße 8 eingeweiht worden. Mit dem Abbruch des stark baufälligen Anwesens war Platz für fünf Stellplätze geschaffen worden, die von den Anwohnern gemietet werden können. Um die schwierige Verkehrssituation in der Windsheimer Straße zu entschärfen, soll in den nächsten Monaten ein Parkverbot an der Windsheimer Straße (zwischen Einmündung Hauptstraße bis Einmündung Hagenhofer Weg) ausgeschildert werden.

Das gesamte Bauvorhaben ist mit Kosten von circa 107.000 kalkuliert, wovon die Städtebauförderung im Rahmen des Programms "Kleinere Städte und Gemeinden" etwa die Hälfte trägt. Die Neugestaltung wurde von der Bauabteilung des Marktes geplant und ausgeschrieben. 

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