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Rettungshubschrauber: Landkreis Neustadt bietet Hilfe an

Arzt für Besatzungsteam und Plätze in Kliniken sollen zur Verfügung stehen - 02.02.2013 17:39 Uhr

Neustadt  - Solidarität bekundet der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim innerhalb der Planungsregion Westmittelfranken und dem angrenzenden Württemberg bei der Stationierung des Rettungshubschraubers auf dem Flugplatz Sinbronn bei Dinkelsbühl.

Im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim stets schnell zur Stelle: die Rettungshubschrauber aus Nürnberg oder Ochsenfurt.
Im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim stets schnell zur Stelle: die Rettungshubschrauber aus Nürnberg oder Ochsenfurt.
Foto: Harald Munzinger
Im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim stets schnell zur Stelle: die Rettungshubschrauber aus Nürnberg oder Ochsenfurt.
Im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim stets schnell zur Stelle: die Rettungshubschrauber aus Nürnberg oder Ochsenfurt.
Foto: Harald Munzinger

Er halte diesem Standort für die Einsätze des Rettungshubschraubers im südwestlichen Kreis Ansbach, Kreis Weißenburg-Gunzenhausen und nördlichen Schwaben als bestens geeignet und hoffe auf die entsprechende Entscheidung sowohl auf politischer Ebene, wie auf seitens der Krankenkassen als Kostenträger, erklärte Landrat Walter Schneider im „nn-online“-Gespräch.

Entsprechende Signale hatte es von Innenminister Joachim Herrmann und CSU-Fraktionschef Georg Schmid ebenso bei einem Forum in Ansbach gegeben, wie von AOK-Vorstand Dr. Helmut Platzer als Sprecher der Krankenkassen, so Schneider, der ebenfalls der Einladung des Regierungspräsidenten Dr. Bauer gefolgt war. Ein in der „weißen Region“ des Rettungssystems begrüßte Landrat Schneider, auch wenn davon der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim nicht mittelbar betroffen sein wird. Es könne aber durchaus auch einmal der Fall eintreten, dass die Rettungshubschrauber von den Standorten Nürnberg und Ochsenfurt im Einsatz seien und man bei einem akuten Notfall – Infarkt, Schlaganfall oder Unglück - insbesondere im südlichen Kreisgebiet auf die Luftrettung aus Sinbronn angewiesen sei.

Landrat Walter Schneider hat denn auch für die Notarztbesatzung des Rettungshubschraubers einen Arzt oder eine Ärztin aus dem Landkreis angeboten und auf die jederzeit mögliche Aufnahme von Patienten in den Kliniken Bad Windsheim und Neustadt verwiesen, die beide mit Hubschrauberlandeplätzen ausgestattet sind. Nun sei zu hoffen, dass das Anhörungsverfahren rasch abgewickelt und der Rettungshubschrauber baldmöglichst in Sinbronn stationiert werden könne, das mit dem vorhandenen Verkehrslandeplatz beste Voraussetzungen biete, so Schneider, der damit der betroffenen Region jene Versorgungssicherheit wünscht, auf die man im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vertrauen könne.

Hier sei man bestens versorgt, die Rettungsfrist gewährleistet; ihm sei im Zusammenhang mit den Einsätzen der Rettungshubschrauber bislang kein Problem bekannt geworden, erklärte Schneider gegenüber „nn-online“. 

 

  

Harald J. Munzinger


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