Samstag, 17.11.2018

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Schmidt ist Vize-Vorsitzende der neuen Frauen-AG

Gebündelte Frauenpower bei den Freien Wählern - 26.07.2018 15:00 Uhr

Für geballte Frauenpower setzt sich MdL Gabi Schmidt in der FW-Frauen AG als stellvertretende Landesvorsitzende ein. © Harald Munzinger


Da FW-Frauen-Gruppen schon lange in vielen Kommunen aktiv seien, diene der neue Zusammenschluss vor allem der Netzwerkbildung. Diese seien nun auf der FW-Landesebene strukturell verankert, so Schmidt. Nicht jede FW-Frau, jede Gruppe solle weiter ihr eigenes Süppchen kochen. Stattdessen sollten durch die gute Vernetzung Informationen von der Bundesebene bis in die Kommunen hinein weitergeben werden – und natürlich auch umgekehrt. Dazu erklärt die FW-Frauen-Spitze um Vorsitzende Eva Gottstein aus Eichstätt und Vize Gabi Schmidt: " Ganz selbstbewusst will die Frauen-AG auch einen Gegenpol zu einem Trend setzen, der in vielen Parteien zu erkennen ist. Immer mehr ältere Männer drängen dort in Spitzenpositionen".

"Gebündelte Frauen-Power bei den Freien Wählern" nennt Gabi Schmidt die AG. Der regionale Aspekt habe bei deren Gründung im Vordergrund gestanden, zu der sie meint: "Wir Frauen müssen jetzt einfach das Heft in die Hand nehmen. Ich bin zum Beispiel seit 25 Jahren dabei – auch wenn es ziemlich spät ist, es war einfach an der Zeit". Es gelte zu zeigen, dass die in der Politik wichtige Menschlichkeit Frauen besser voranbringen können, als Männer.

"Wir wollen uns viel breiter aufstellen"

Vernetzung ist für MdL Schmidt "ein ganz wichtiges Thema". FW-Politikerinnen säßen in vielen Gremien, seien in Gemeinderäten, Kreis- und Bezirkstagen oder als Landrätin gewählt, sowie im EU-Parlament. Sie wolle deshalb zum ersten mittelfränkischen Frauentreffen einladen. Bei dem solle ergebnisoffen erörtert werden "welche Themen uns wichtig sind" Diese würden sicher nicht nur Frauen- oder Sozialthemen sein: "Wir wollen uns viel breiter aufstellen".

Da die Freien Wähler keine durchstrukturierte Partei seien und durch die Mischung aus Vereins- und Verbändestruktur der Austausch noch nicht optimal sei, man bisher die vielen Frauen vor Ort und in den Gemeinderäten nicht persönlich ansprechen könne, "müssen wir sie abholen – das können wir nun über die Frauen-AG". Dabei gibt es kein Frau-Mann-Konkurrenzdenken bei den Freien Wählern, wie es für Schmidt die Nominierung von Frauen als Direktkandidatinnen für Landtags- und Bezirkstagswahl belegt. Da habe es überhaupt keine Diskussion um die Geschlechterfrage gegeben. Wir sind hier einfach ein gutes Team – weder Frau- noch Mann-Schaft" freut sich MdL Gabi Schmidt, stellvertretende Vorsitzende auch der Freie Wähler Bundesvereinigung. 

nb

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