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Spaß in Stierhöfstetten mit Kartoffelkönig "Karli"

Nicht nur Kids wurden von der Kreativität inspiriert - 31.08.2017 17:24 Uhr

Mit großem Eifer wurde auf dem Acker mit Kartoffelstempeln gedruckt. © Privat


An dem fanden bei bestem Wetter auch die Mütter, Opas und Omas in der traumhaften Kulisse am Waldrand so viel Gefallen, dass sich kurzerhand das Kinderferienprogramm in ein Familienprogramm für Jung und Alt verwandelte. Von Elke Rogler-Klukas gab es eine kurze Kunsteinführung mit der großen rosa Brille, rosa Ohren und riesengroßem Kugelschreiber. Es durfte wie immer auch "der richtige Blick durch die kleinen Bilderrahmen" nicht fehlen. Das beste Motiv war an diesem Tag zweifelsohne für die Kids "Karli" der "Kartoffelkönig" mitten im Kartoffelacker.

Dabei stellte Karli den Kindern verschiedene Fragen: "Wo kommen eigentlich die Kartoffeln her?" und "Wie kommen die Kartoffel in den Acker?" "Was kann man alles aus Kartoffeln machen?" Hierzu hörten die Kids die spannende Geschichte "Der Kartoffelkönig" von Christoph Niemann, dem bekannten Illustrator. Er erzählt mit Kartoffeldruck sehr anschaulich und für die Kinder richtig spannend wie die Kartoffel von Südamerika nach Deutschland kam und mit List es dem König "Alten Fritz" gelang, seinen Bauern die Kartoffel schmackhaft zu machen.

Beim Ferienprogramm hatten die Kinder viel Spaß, als sie erfuhren, dass der supernette Opa, dem der Kartoffelacker gehört, doch wirklich "Fritz" heißt, wie der König aus dem Buch. Opa Fritz stach mit seiner großen Kartoffelgabel in die Erde und die Kinder sahen mit riesengroßen Augen plötzlich ganz viele Kartoffel aus der Erde kullern. Sie gruben auch weiter mit ihren Händen, schnappten sich Kartoffeln und nun wurde der Kartoffelkönig mit Kartoffeldruck richtig schön bunt .

Die Kids malten und stempelten Kartoffelkönige in allen Variationen. Mit kleinen glitzernden, selbstklebenden Kronen und Wackelaugen wurden sie förmlich zum Leben erweckt. So war der Kartoffelkönig nicht lange alleine: Bald waren viele Kartoffelköniginnen und Kartoffelprinzessinen auf den Bildern der Kinder zu sehen.

Da Kartoffelgraben und Malen richtig hungrig macht, wurde auch die letzte Frage beantwortet, was man alles aus Kartoffeln machen kann. Anja Betz hatte für die Kinder extra frischen Kartoffelkuchen mit leckerem Schokoguss gebacken und bei Elke Rogler-Klukas gab es warme Pellkartoffeln und einzigartigen "Eis-Quark", denn sie hatte offenbar zu viele Kühlakkus im Gepäck. In Erinnerung bleiben wird dieser ebenso, wie "ein unvergesslich schöner Sommer-Nachmittag auf einem Kartoffelacker am Waldrand mit Papier, Pinsel und Stempel, der nicht nur die Kleinen ganz in den Bann zog", wie es die Künstlerin Elke Rogler-Klukas schwärmend beschrieb. 

nb

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