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SPD in Uffenheim: Windkraft spielt eine zentrale Rolle

Hochrangige SPD-Delegation besuchte den örtlichen "Windstützpunkt" - 18.09.2017 11:05 Uhr

Bürgermeister Wolfgang Lampe erfuhr vom stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, MdB Carsten Träger und MdL Harry Scheuenstuhl (v. r.) viel Anerkennung für den "Windstützpunkt Uffenheim". © Privat


Die Windkraft spiele in der heutigen Energiegewinnung eine zentrale Rolle, regenerativ und schonend für die Umwelt. Der Windstützpunkt in Uffenheim biete anschaulich und kurzweilig aufbereitet einen Überblick über die Geschichte, den Nutzen, die Technik und die Risiken des Energieträgers Wind, stellte der SPD-Umweltexperte in Begleitung von MdB Carsten Träger und MdL Harry Scheuenstuhl fest. "Dass es Bürgermeister Wolfgang Lampe gelungen ist, einen von sechs Stützpunkten in Bayern hierher zu holen, ist ein großartiger Verdienst. So erfahren die Bürger, wie die Energie der Zukunft funktioniert und werden gut verständlich auf diesen Weg mitgenommen", erklärt der Bundestagsabgeordnete Träger, Mitglied des Umweltausschusses im Parlament in der letzten Legislaturperiode.

Davon überzeugte sich nun auch der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel auf Einladung Trägers. Reinhold Zeilinger, anerkannter Projektierer in der Windenergiebranche begleitete die Politiker auf deren Rundgang durch die Ausstellung des Stützpunktes. Vor rund 30 interessierten Teilnehmern entwickelte sich im Anschluss eine rege Diskussion innerhalb des Trios zum Thema Energiewende. "Wenn man den Weg von Bürgerenergieprojekten als Teilnehmer von Ausschreibungen geht, gibt es klaren Nachbesserungsbedarf.

Keine einzige Ausschreibung in den ersten Runden hat den Zuschlag an ein Projekt vergeben, das seine Heimat in Süddeutschland hat. Es muss klarer geprüft werden: Wer steckt eigentlich hinter jeder Bürgerbeteiligung", gab Zeilinger zu bedenken. Der Unternehmer bezog sich dabei auf das sogenannte Ausschreibungsmodell, mit dem Bürgerprojekte auf dem Windenergiemarkt Fuß fassen sollen im Wettbewerb, um eine größere Akteursvielfalt auf dem Markt zu gewährleisten.

MdB Träger ergänzte: "Ich will, dass Bürgerenergie ihren Platz in der Energiewende behält, weil sie die Energiewende überhaupt erst möglich gemacht hat. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit." In dasselbe Horn stieß auch Schäfer-Gümbel. "Nach der Reform ist vor der Reform". Über eine zukunftsorientierte Energiepolitik – am Beispiel E-Mobilität - müssten "die Bürger informiert werden und so natürlich mit ins Boot geholt werden". 

nb

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