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St. Anna: Franken Brunnen setzt auf die "Heilwasser-Queen"

Langjährige Kooperation mit "Franken-Therme" wird ausgebaut - 01.02.2018 18:22 Uhr

Landrat Helmut Weiß und Bürgermeister Bernhard Kisch sind stolz auf das "St. Anna Heilwasser", das die Geschäftsführer Michael Bartholl und Hubert Seewald (v. l.) von "Franken-Brunnen" und "Franken-Therme" bekannter machen wollen. © Harald Munzinger


Die Queen unter den Heilwassern mit der Quelle im größten denkmalgeschützten Kurpark Bayerns soll mehr als bisher in den Blickpunkt gerückt werden, erklärten "Franken Brunnen"-Geschäftsführer Michael Bartholl und Thermen-Geschäftsführer Hubert Seewald bei der Vorstellung der gemeinsamen Strategie, "das kostbare und individuelle Wasser aus Bad Windsheim bereitzustellen". Sei es das Heilwasser oder die heilende Sole, beide "Geschenke der Natur".

Auf diese sind sowohl Bad Windsheims Bürgermeister Bernhard Kisch mit dem belebenden wirtschaftlichen Element für die Kurstadt und Landrat Helmut Weiß stolz. Für ihn passten "Franken Brunnen" und "Franken-Therme" genau in das Profil des Landkreises als "Mehrregion" mit dem bisschen Mehr an Chancen, Erlebnisse und Energie. Auf der einen Seite sollte dies "eine der Top-Marken unter den deutschen Getränkehersteller" mit über 800 Beschäftigten, auf der anderen die "Franken-Therme" mit über fünf Millionen Besuchern zum Ausdruck bringen.

Beide können mit erfreulichen Entwicklungen aufwarten. Die Therme, die erst kürzlich den Fünfmillionsten Besucher willkommen hieß, knackte im Januar mit 40.031 Besuchern zum dritten Mal seit ihrer Eröffnung 2005 die 45.000-Monatsmarke und startete damit sehr erfolgreich in das Jahr. Und "Franken Brunnen" schaut nach Mitteilung des Geschäftsführenden Vorsitzenden Bartholl auf über dem Branchendurchschnitt liegende Zuwächse 2017 zurück.

Heilsame Wirkung anerkannt

Zuwachs ist nun für das St. Anna-Heilwasser angestrebt, das bisher noch nicht so gefördert und auf dem Markt positioniert wurde, wie dies wünschenswert sei, so Michael Bartholl bei der Würdigung des mineralienreichen und als Arzneimittel zugelassenen Heilwassers. Anerkannt ist seine "allgemeine Anregung der Verdauungsorgane sowie die unterstützende Wirkung bei der Behandlung von Harnleiterinfekten". Bürgermeister Kisch weiß zudem, dass es von Osteoporose-Patienten sehr geschätzt werde.

Entdeckt worden war heilendes Wasser in Bad Windsheim 1891. Im Laufe der Jahre wiederholt analysiert - unter anderem 1902 im Auftrag der Familie Schwarz - gab Ehefrau Anna dem Heilwasser seinen Namen, dessen Quelle im Schutz des Kurparkes neu erschlossen und die "St. Anna Quelle" 2006 staatlich anerkannt wurde. Parallel dazu bietet seit 2005 die Thermalsole-Quelle in Bad Windsheim "Das Hoch-Gefühl aus der Tiefe Frankens". Für den Kurstadt-Bürgermeister eine "wunderbare Symbiose".

Kleines Segment mit Zuwächsen

Gegenüber der Mineralwasserproduktion bisher "nur ein kleines Segment", wächst nach der Feststellung von Michael Bartholl seit drei Jahren kontinuierlich die Nachfrage nach Heilwasser. So soll denn auch "St. Anna" - obgleich noch eine kleinere, lokale Marke - von dieser positiven Entwicklung profitieren. Beim gegenwärtigen Jahresausstoß von 500.000 Litern bietet dazu die Quelle reichlich Kapazitäten, die in der Therme-Eingangshalle aus einem Brunnen sprudelt, so Michael Bartholl und der "Franken Brunnen"-Diplom Geologe Josef Aigner. 

"Franken Brunnen" und "Franken-Therme" haben dazu Strategien entwickelt. Hatte im Dezember jeder Thermengast eine Flasche "St. Anna-Heilwasser" mit dem neugestalteten Etikett - das mit klaren Linien und dezentem Design den Charakter reinen Wassers mit besonderer Wirkung unterstreicht - erhalten, geht es jetzt "umgekehrt": Kunden, die mit ihrem Kassenbon den Kauf von fünf Kästen Bad Windsheimer St. Anna Heilwasser nachweisen, bekommen einen Eintritt für drei Stunden samt Zugang zum Sole-Bereich in die Franken-Therme geschenkt. 

"Trinken - sammeln - entspannen"

"Trinken - sammeln - entspannen" lautet das Motto der jetzt gestarteten Aktion, bei der letzter Abgabetermin des Kassenbons am 30 April 2018 ist: postalisch an Franken Brunnen GmbH in 91413 Neustadt/Aisch, Bamberger Straße 90. Um weitere Werbeideen werde man sicher nicht verlegen sein, sind Seewald und Bartholl überzeugt, der Marke "St. Anna" kontinuierlich bekannter machen und damit den heutigen 30-50 Kilometer Radius um Bad Windsheim erweitern will. Auf der Homepage hat das unterirdische und im Naturpark Steigerwald von unerwünschten Oberflächeneinflüssen geschützte Wasservorkommen einen eigenen Internetauftritt mit ausführlichen Informationen zum Produkt und seiner Historie. 

Harald J. Munzinger

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