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Stiftung verlängerte Kooperationsvertrag mit FSSJ

Der Vertrag läuft nun weitere drei Jahre - 04.12.2017 18:15 Uhr

Caritas-Vorsitzende Sabine Herderich und Sparkassendirektor Gunther Frautz unterzeichnen den neuerlichen Kooperationsvertrag, was Geschäftsführer Gerhard Behr- Rößler und Projektleiterin Veronika Polok sowie Marketingleiterin Manuela Schreibelmayer (r.) verfolgen. © Harald Munzinger


Ihre Unterschrift verband Caritas-Kreisvorsitzende Sabine Herderich mit dem Dank für die großzügige Unterstützung. Seit Bestehen des Kooperationsvertrages (2012) beläuft diese sich bereits auf 18.000 Euro, eine stolze Summe und ein ganz wichtiger Beitrag dazu, das Projekt fortführen zu können, so Herderich. Dieses biete jungen Menschen die Chance ins Berufsleben zu schnuppern und Verantwortung zu übernehmen, lasse sie ihre Stärken und Talente ausprobieren und fördere vielleicht auch längerfristig freiwilliges ehrenamtliches Engagement, dankte sie auch im Namen der Jugend für die finanzielle Hilfe.

Sparkassendirektor Gunther Frautz sah das Geld für die Menschen in der Region gut angelegt, da von dem Projekt insbesondere auch soziale Berufe mit ihrem akuten Fachkräftemangel profitierten, wenn sie junge Menschen in der Praxis kennenlernten und vielleicht auch über den Ehrenamtsdienst hinaus Gefallen an ihnen fänden. Ein Gewinn könne dieser zudem für die Unternehmen in der Region sein, wenn sie mit den FSSJ-Zeugnissen – auf die man auch bei der Sparkasse – sähen, wie aktiv der Bewerber beziehungsweise die Bewerberin ist. 

Freiwilliges Soziales Jahr macht Schule

Dass das vor 15 Jahren als Nachahmerprojekt angelegte "Freiwillige Soziale Schuljahr, Modell Neustadt/Aisch" (FSSJ) "Schule macht", freut sich Caritas-Geschäftsführer Gerhard Behr-Rößler. 22 mal sei es schon in der Erzdiözese Bamberg nachgeahmt,15 mal außerhalb. Im Landkreis nähmen jährlich durchschnittlich 300 Jugendliche (ab der achten Klasse) daran teil, denen 260 Einsatzstellen mit teilweise mehreren Angeboten zur Verfügung stünden, ließ Projektleiterin Veronika Polok wissen. 302 Schülerinnen und Schüler aus 26 Schulen hatten heuer ihre Zeugnisse für mindestens 80 ehrenamtliche Stunden an insgesamt 138 Einsatzstellen erhalten. Polok hat eine qualitative und quantitative Analyse erstellt, bei der über 90 Prozent das FSSJ sehr gut bis gut bewerteten, mit ihm eine "persönliche Bereicherung" oder "Unterstützung der eigenen Identitätsentwicklung" verbanden und sich wieder dafür entscheiden würden.

Bei der Organisation und Koordination stellte sie noch Luft nach oben fest. Bemüht ist man Caritas-Freiwilligenzentrum darum, das FSSJ auch interkulturell aufzustellen, es für Jugendliche mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund interessant zu machen. Insgesamt wirbt man für das schon mehrfach ausgezeichnete Projekt auf Messen und Märkten, an Projekttagen sowie in Schulen und bietet alle Informationen auch im Internet (www.freiwilliges-soziales-schuljahr.de) und in den neuen Medien. Sparkasse-Marketingleiterin Manuela Schreibelmayer zeigte sich von den "sprühenden Ideen im Freiwilligenzentrum immer wieder begeistert". 

Harald J. Munzinger

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