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"Urgesteine des Sports" in Neustadt gewürdigt

Die Stadt verlieh "Ehrenbriefe" an Cesinger und Köhn - 25.03.2018 14:08 Uhr

Bürgermeister Klaus Meier verlieh Hermann Cesinger und Thomas Köhn als "Urgesteinen des Sports in Neustadt" mit dem Sportbeauftragten Richard Cesinger (v. l.) den "Ehrenbrief" der Stadt. © Harald Munzinger


Erster Bürgermeister Klaus Meier zeigte sich bei der Ehrung "sehr glücklich, dass es in unserer Stadt so verdiente Bürger gibt, die sich wirklich mehr als vorbildlich in das Vereinsleben einbringen und damit auch in das Leben unserer Stadt". Beide Geehrten seien "aus ihren Vereinen überhaupt nicht wegzudenken" und reihten sich würdig zu den Trägern des Ehrenbriefes ein, die Neustadt "besonders verdienten" Sportfunktionären verleihe, um ihnen für ihr vorbildliches Wirken zu danken.

Mit wie vielen Stunden oft mühsamer Arbeit dieses verbunden sei und wie viele Sportler durch dieses gefördert worden seien, sei nicht zu ermessen, führte der Bürgermeister mit seinen Erfahrungen als aktiver Sportler bei der Auszeichnung aus, die er mit dem Sportbeauftragten des Stadtrates, Richard Cesinger, in festlichem Rahmen vornahm. Bei der galt seine Anerkennung auch allen Trainern und Betreuern, "die sich mit genau so großer Hingabe für ihren Sport engagieren".

Fußball und Cesinger gehören zusammen

Hermann Cesinger - "immer da, wenn jemand gebraucht wird" - bezeichnete Meier als "Urgestein des TSV Neustadt/Aisch". In dem habe er als Fünfjähriger mit Kinderturnen, Judo und Leichtathletik begonnen und mit zehn Jahren "seine wahre Berufung Fußball" entdeckt. Dem sei er - nach über 500 Spielen in der ersten Herrenmannschaft - 30 Jahre lang bis heute noch als Aktiver der "Alten Herren" treu geblieben. Sein Hauptaugenmerk habe aber der Jugend gegolten, für die er als B-Jugendtrainer wirke, seit 1978 stellvertretender Abteilungsleiter sei. Zehn Jahre habe er als Schiedsrichter maßgeblich zur sportlichen Fairness beigetragen, rund 20 Jahre der Vorstandschaft angehört und kümmere sich ebenfalls 20 Jahren um das Vereinsgelände.

"Fußball in unserem TSV und Hermann Cesinger, das gehört seit Jahrzehnten zusammen" fasste Bürgermeister Meier die Liste der Aktivitäten des Geehrten zusammen, der als "wirklich großes Vorbild für alle, nicht nur im Sportbereich" für sein Wirken "hohen Respekt mehr als verdient". Ganz aktuell auch im Hinblick auf Cesingers "höchst maßgeblichen" Anteil an der erfolgreichen und wichtigen Zusammenarbeit von FSC Franken und dem TSV, um den es in den letzten Monaten schlecht bestellt gewesen sei.

Köhn "ganz großes Vorbild für die Stadt"

Auch Thomas Köhn würdigte der Bürgermeister als "ganz großes Vorbild in unserer Stadt, in der er zu den Urgesteinen des Sports und des TTV, insbesondere dessen Tischtennisabteilung" gehöre. Seit 1990 sei er Mitglied der Vorstandschaft, von 1990 bis 1992 stellvertretender Leiter und dann bis 2005 Leiter der Tischtennisabteilung gewesen. Danach habe er von 2006 bis 2008 als zweiter Vorsitzender des Gesamtvorstandes gewirkt, dem er seit 2009 vorsteht.

Unter Köhns Federführung habe sich die Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung zu einer der erfolgreichsten Mannschaften in Neustadt entwickelt, sei ab 1992 bis zur Süddeutschen Regionalliga aufgestiegen und habe in dieser "zwei Spielzeiten richtig gut mitgespielt". Leistungen, die schon 2009 mit der Ehrung von Thomas Köhn als "Sportler des Jahres" und der Sportmedaille höchste Anerkennung fanden, der nun erneut als "ganz großes Vorbild in unserer Stadt" auszeichnet wurde.

Der Geehrte habe die Teams organisiert und für einen großartigen Zusammenhalt der Mannschaften gesorgt, führte Bürgermeister Meier bei der Verleihung des Ehrenbriefes im Rahmen der Sportlerehrung aus. Neben der Organisation des überregional bekannten und beachteten Anton-Kohlert-Gedächtnisturniers mit Sportlern aus ganz Süddeutschland sei Köhn "die treibende Kraft für die Ausrichtung attraktiver Süddeutscher und Deutscher Seniorenmeisterschaften" gewesen. Er sei, so der Bürgermeister unter dem Beifall der zahlreichen Sportler und Betreuer "aus der TTV-Tischtennisabteilung überhaupt nicht wegzudenken". 

hjm

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