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Montag, 24.09.2018

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Verkehrslärm ärgert Anwohner in Neuhof

Mitglied des Landtags Schmidt will sich um Abhilfe bemühen - 29.05.2018 18:25 Uhr

Besorgte Miene bei MdL Gabi Schmidt: In Neuhof wurden ihr viele Sorgen wegen des Verkehrslärms vorgetragen. © privat


Den Anwohnern der Straße "Am Torbuck" in Neuhof reicht es. Bei einem Bürgergespräch des UWG-Kreisverbandes schilderten sie der Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt die Probleme durch die Verkehrsbelastung. Wegen des Lärms, verursacht durch den Durchgangsverkehr, können viele Anwohner nachts nicht mehr in Ruhe schlafen. Die Unübersichtlichkeit des Streckenabschnitts lasse außerdem zu wünschen übrig. Vor allem ihre Kinder sehen die Anwohner in Gefahr, da viele auf dem Weg zur Schule die Straße überqueren müssten und es keinen Zebrastreifen gibt. 

Gabi Schmidt versprach, sich der Sache anzunehmen und beim Staatlichen Bauamt Verkehrsstatistiken zur Örtlichkeit anzufordern. Nun sind die Zahlen da, die eine beträchtliche Steigerung des Verkehrsaufkommens belegen: Während im Jahr 2000 das Verkehrsaufkommen an der Staatstraße 2255 südlich von Neuhof täglich noch 1369 Kraftfahrzeuge und 107 Schwerlastfahrzeuge betrug, waren es im Jahr 2015 bereits 2103 Kraftfahrzeuge und 142 Schwerlastfahrzeuge. 

Überdurchschnittliche Belastung

Aufgrund der überdurchschnittlichen Belastung wäre es abgebracht, eine Dauerzählstelle einzurichten, meint MdL Schmidt. Sie möchte sich aber vor allem dafür einsetzen, dass vor Ort schnellstmöglich Abhilfe geschaffen wird. "Vor allem Unebenheiten, Kanaldeckel und Flickstellen verursachen zusätzlichen Lärm. Dieser könnte mit einer Erneuerung der Fahrbahndeckschicht gesenkt werden. Ein lärmmindernder Fahrbahnbelag würde die Anwohner außerdem zusätzlich entlasten." 

Die immer wieder diskutierte Ortsumgehung sei zwar angedacht, aber das Staatliche Bauamt Ansbach könne derzeit nicht sagen, wann mit den konkreten Planungen begonnen werden könne, da sich die Maßnahme nur in der zweiten Dringlichkeitsstufe befinde. Schmidt ist jedoch überzeugt davon, dass mittelfristig nur eine Umgehung eine zufriedenstellende und sichere Lösung sein kann und versprach sich dafür einzusetzen, dass diese in den vordringlichen Bedarf rutscht. 

Am 4. Juni will sie sich daher um 17 Uhr mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in Neuhof treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, teilte das Abgeordnetenbüro mit.  

nb

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