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Windsheimer Klinik bildet Antibiotika-Spezialisten aus

Fünftes Gelenksymposium zum Thema Schultergelenk - 16.04.2017 14:07 Uhr

Zahlreiche Ärzte der Krankenhäuser der Klinik-Kompetenz-Bayern eG haben sich in der Bad Windsheimer Klinik zum Antibiotika-Spezialisten weitergebildet.

Zahlreiche Ärzte der Krankenhäuser der Klinik-Kompetenz-Bayern eG haben sich in der Bad Windsheimer Klinik zum Antibiotika-Spezialisten weitergebildet. © nn


In den letzten Jahrzehnten haben sowohl das Vorkommen resistenter Infektionserreger als auch die Anzahl von Patienten mit ausgeprägter Abwehrschwäche zugenommen. Deshalb steigt einerseits der Antibiotikabedarf und anderseits der vermehrte Einsatz von Antibiotika. Hierdurch wird die Resistenzentwicklung weiter gefördert.

"Eine interdisziplinäre und kurzweilige Veranstaltung" kündigt Chefarzt Dr. Bender mit dem fünften Gelenksymposion im Bad Windsheimer KKC an.

"Eine interdisziplinäre und kurzweilige Veranstaltung" kündigt Chefarzt Dr. Bender mit dem fünften Gelenksymposion im Bad Windsheimer KKC an. © Harald Munzinger


"Vor allem bei Mehrfachresistenzen stehen nur noch sehr eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung", erklärt Ronald Reichenberg, Projektgruppenleiter Hygiene der Klinik-Kompetenz-Bayern eG. Zu den bekanntest widerstandsfähigen Infektionserregern zählen MRSA, ESBL und VRE. Die Fortbildung trägt dazu bei, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Antibiotika müssen wesentlich zurückhaltender und zielgerichteter eingesetzt werden. "Dies ist eine besondere Herausforderung und erfordert einen hohen fachlichen Wissensstand", betonte PD Dr. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Leiter der Fortbildung.

Fünftes Bad Windsheimer Gelenksymposium

Bereits zum fünften Mal findet am Samstag, 22. April, im Kur-und Kongress-Center Bad Windsheim das Bad Windsheimer Gelenksymposium statt. Der überregionale Kongress informiert in diesem Jahr über aktuelle Entwicklungen in der Orthopädie, Unfallchirurgie und Physiotherapie rund um das Schultergelenk. In erster Linie richtet sich der Kongress an Allgemeinmediziner, Orthopäden, Physiotherapeuten sowie interessiertes Fachpersonal.

"Mit dem 5. Gelenksymposium verlassen wir den Bereich der unteren Extremität. Nach Hüft- , Knie-, Sprunggelenk und Fuß wenden wir uns nun dem Schultergelenk zu. Dies ist eine äußerst spannende Region. Unfallchirurgisch finden sich hier häufige und typische Verletzungen. Die Diskussion über ein operatives oder konservatives Vorgehen hält weiter kontrovers an. Physiotherapeutisch ist die Region komplex. Die Schulter ist aber ein Gelenk, bei dem die verschiedenen konservativen Behandlungsansätze sowohl traumatische, wie auch degenerative Erkrankungen anhaltend bessern können. Eine Region, in der nicht zwingend 'Chirurg first' gilt", so Chefarzt Dr. Mathias Bender.

Der Kongress informiert sowohl über die Grundlagen und Diagnostik wie auch über die konservative und operative Therapie. Ebenso werden die Physiotherapie im gesamten Behandlungsprozess wie auch die Nachsorge und das Komplikationsmanagement beleuchtet. Hierzu wurden wieder namhafte Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet verpflichtet, die für ein fachlich hoch qualitatives Symposium stehen. "Die Teilnehmer können sich erneut auf eine interessante, interdisziplinäre und kurzweilige Veranstaltung im Kur- und Kongress-Center in Bad Windsheim freuen", kündigt Dr. Bender an.

Neben dem abwechslungsreichen Vortragsprogramm können sich die Besucher an zahlreichen Ständen über aktuelle medizinische Entwicklungen der Pharma- und Medizintechnik-Industrie sowie Angebote und Behandlungsmöglichkeiten der Region informieren. Das Symposium ist ausschließlich für Ärzte, Physiotherapeuten und Fachpersonal bestimmt. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 09841/99101 oder per Email an benjamin.maier@kliniken-nea.de möglich, weitere Informationen und das Programm sind im Internet auf  www.kliniken-nea.de unter Aktuelles erhältlich. 

nb

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