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2013 beginnt morgen

Zumindest für den Nürnberger Basketballclub - 11.01.2013

Nürnberg  - Krachende Dunks, irrwitzige Distanzwürfe, Verteidigerbeine verdrehende Crossover-Dribblings, atemberaubende Alley-oops, kurzum: das große Basketballspektakel wird in Nürnberg geboten, so geballt allerdings erst am 19. Januar in der Arena. In der Halle am Berliner Platz gibt es an diesem Samstag zunächst einmal Zweitliga-Hausmannskost zu sehen. Um 19.30 Uhr wird der Ball zwischen dem NBC und dem VfL Kirchheim gen Hallendecke geworfen. Es geht um nicht weniger als um: eigentlich alles.

Bestens bekannt – auf beiden Seiten: Ahmad Smith.
Bestens bekannt – auf beiden Seiten: Ahmad Smith.
Foto: Daut
Bestens bekannt – auf beiden Seiten: Ahmad Smith.
Bestens bekannt – auf beiden Seiten: Ahmad Smith.
Foto: Daut

Was bisher geschah: Viel, eine kurze Bergfahrt und eine lange Talfahrt, zwei Abgänge, vier Zugänge während der Saison. Für einen ruhigen Start in das Trainerleben des Martin Ides war das ein bisschen viel. Das neue Jahr sollte ein Neuanfang für den NBC werden — begann dann allerdings mit einem ziemlich klaren 77:92 in Cuxhaven. 2013 beginnt für den NBC aber vielleicht tatsächlich mit dem ersten Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Kirchheim.

Wer fehlt: Kosta Karamatskos, Cooper Land, Mike Henderson und Shkelzen Bekteshi, die in Kirchheim an Weihnachten der Herberge verwiesen wurden. Dafür wird Ahmad Smith erstmals wieder für Nürnberg auflaufen.


Auf wen man achten sollte: Auf eben jenen Ahmad Smith, der sowohl für den NBC als auch für Kirchheim tätig war. Allzu schwer ist das übrigens nicht. Der US-Amerikaner zählt nicht zu den schnellsten Importbasketballern, umso netter ist es, sein Spielverständnis in Zeitlupe zu beobachten.

Das spricht für den NBC: Die Qualität. Natürlich, es würde jedem Zweitligisten wehtun, Tyrone Brazelton und selbst jenen Spieler, der aus Ryan DeMichael geworden ist, während der Saison zu verlieren. Mit Zamal Nixon, Dorian McDaniel, Smith und Nikita Khartchenkov aber hat der NBC mittlerweile derart beeindruckend nachgelegt, dass ein Verpassen der Play-offs tatsächlich enttäuschend wäre — Umbruchjahr hin oder her.

Das spricht für Kirchheim: Die sieben Zwerge. Gut, dass ist jetzt ein wenig plump. In Kirchheim aber spielt man gezwungenermaßen Small Ball. Die Gäste bringen viele Aufbauspieler mit. Sowie den in Nürnberg bestens bekannten Dominik Schneider. Und immerhin einen zwei Meter großen Center, der tatsächlich Marcus Smallwood heißt.

  

seb


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