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"Aloha Poke": Gesunde Bowls machen den Alltag bunter

Selbstbedienungslokal hat in der Nürnberger Altstadt eröffnet - 15.08.2018 08:40 Uhr

Gesund und lecker: Die so genannten "Poke-Bowls" stammen ursprünglich aus Hawaii. Jetzt gibt es sie auch bei "Aloha Poke", wo sie von Julia Hagen liebevoll zusammen gestellt werden. © Eduard Weigert


Aus Hawaii kommen die so beliebten "Poke-Bowls". Fischer, so heißt es, haben sie erfunden. Noch auf ihren Schiffen schnitten sie den frischen Fisch in Würfel und rieben ihn mit Meersalz ein, um ihn haltbar zu machen. In einer Schüssel vermischten sie ihn dann mit all dem, was gerade so da war. Mit frischem Gemüse und Obst, Salat, Nüssen und Reis. Heute gilt die "Poke-Bowl" als angesagtes, gesundes Fastfood.

In München eröffneten die Gründer der Kette, Thomas Kruse und Claus Kratzeisen, ihren ersten Laden vor knapp eineinhalb Jahren. Das Nürnberger "Aloha Poke" ist das derzeit fünfte von bald sieben Objekten, das als Franchise von einem jungen Team geführt wird. Ozeanblau ist der coole, helle Laden im angesagten Industrie-Chic gestrichen. Wie auch in München oder Düsseldorf sitzt man auf zu Hockern recycelten Eimern und Holzbänken, nachdem man sich seine "Poke Bowl" an der langen Frischetheke zusammen gestellt hat.

Jede Bowl ist ein kleines, kunterbuntes Kunstwerk – bevor man dann alle Zutaten gut vermischt. Wer das erste Mal kommt, wählt am besten eine von der Wandkarte: Zum Beispiel "Mischpoke": Ahi-Thunfisch, Lachs und Shrimps kommen mit Avocado, Edamame und Mango in die Schüssel, darüber eine leckere Erdnuss-Koriander-Soße und als Topping Röstzwiebeln, Sesam und Goji-Beeren (9,40 Euro/12,40 Euro).

Aber man kann sich sein eigenes Kunstwerk auch aus den rund 40 Zutaten von Avocado über Heidelbeeren bis Kokoschips selbst kreieren. Und im Bio-Karton mit Deckel aus Zuckerrohr mit an den Arbeitsplatz nehmen. Nachhaltigkeit ist den Gründern nämlich sehr wichtig: Alle Zutaten sind frisch und von höchster Qualität, so die Chefs. Man achte auf regionale Vielfalt, der Fisch stammt aus nachhaltiger Fischerei. Zur Bowl nimmt man sich ein echtes Hawaii-Bier aus den Kühlschränken oder eine der vielen, angesagten Limonaden.

Mehr Informationen über das "Aloha Poke" in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

Katja Jäkel Redaktion Genuss & Leben/Aufgetischt E-Mail

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