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Laut Staatsanwalt kam es zwischen den beiden Männern in den frühen Morgenstunden des 14. April 2012 zu einer folgenschweren Auseinandersetzung um eine Tüte mit Leergut. In einem Eisenbahntunnel zerschlug Klaus S. (Name geändert) wohl eine Wodkaflasche an der Tunnelwand und ging dann in der Tafelfeldstraße auf seinen Begleiter los.
Mit dem scharfkantigen Flaschenhals soll er so stark gegen den Hals und das Gesicht des 52-Jährigen geschlagen haben, dass dieser mit erheblichen Schnittwunden ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine Woche später wurde der 41-Jährige von der Bundespolizei in volltrunkenem Zustand am Hauptbahnhof festgenommen.
Total betrunken will Klaus S. auch am 14. April gewesen sein. Er ließ seinen Anwalt Reitzenstein eine Erklärung verlesen, in der er die Taten einräumte. An Details könne er sich wegen seines Rausches nicht mehr erinnern. Er vermutete, dass er die Pfandflaschen haben wollte, um sich dafür neuen Alkohol zu kaufen. Den Wert des Leerguts schätzte der Angeklagte auf rund einen Euro.
Der wohnungslose 41-Jährige ist schon öfter wegen alkoholbedingter Straftaten aufgefallen. Sein Vorstrafenregister zählt zwölf Eintragungen. Der Prozess wird fortgesetzt.
Di. 21.05.13
Di. 21.05.13
So. 19.05.13
Fr. 17.05.13
Do. 16.05.13