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Consorsbank rührt Werbetrommel für Max-Morlock-Stadion

Kampagne stimmt auf den Auftakt des Crowdfundings am 31. März ein - 14.03.2017 05:44 Uhr

Das Nürnberger Stadion hatte viele Namen - jetzt könnte der große Wunsch der Fans aber in Erfüllung gehen.

Das Nürnberger Stadion hatte viele Namen - jetzt könnte der große Wunsch der Fans aber in Erfüllung gehen. © Michael Matejka


Was haben ein Smiley mit herzförmigen Augen, eine Laugenbreze und geflügelte Geldscheine gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Wem die Figuren, die ab Dienstag überall in der Stadt auf Plakatwänden und Litfaßsäulen prangen, das erste Mal begegnen, dürfte sich wundern, was ihm diese Werbung sagen will. Unter den Zeichen, die Smartphone-Emojis nachempfunden sind, finden sich auch vertraute Symbole wie der rot-weiße Frankenrechen, ein "Bradworschdweckla" und allen voran das markante Achteck des Frankenstadions.

Wie an dieser Litfaßsäule in der Ostendstraße wirbt die Consorsbank an mehr als Hundert weiteren Standorten für sein Crowdfunding-Projekt.

Wie an dieser Litfaßsäule in der Ostendstraße wirbt die Consorsbank an mehr als Hundert weiteren Standorten für sein Crowdfunding-Projekt. © Foto: Günter Distler


Hinter der Werbe-Aktion, bei der außer der Ankündigung "Am 31. März geht’s los!" keine weiteren Infos auf den Plakaten zu finden ist, steckt die Consorsbank. Der Sponsor des Frankenstadions will selbigem nicht seinen eigenen Namen aufdrücken, sondern es Max-Morlock-Stadion taufen, wie es Fans schon seit Jahren fordern. Im Gegenzug sollen diese sich nun an der Umbenennung mit 800.000 Euro, die die Consorsbank mittels Crowdfundig zusammenkratzen will, beteiligen.

Der Startschuss für die Online-Sammelaktion fällt am Freitag, 31. März. Bis 14. Mai haben Fans Gelegenheit mitzumachen. Der Mindestbeitrag beträgt lediglich fünf Euro. Marketing-Direktor Rainer Hohenberger ist wichtig, dass die Beiträge nicht als klassische Spende betrachtet werden. Daher erhält jeder Unterstützer, der zehn Euro oder mehr beisteuert, ein Geschenk, betont der Marketing-Direktor. Alle Unterstützer werden zudem namentlich "gewürdigt", während sich die Consorsbank bei der Aktion so bescheiden im Hintergrund hält, wie schon auf den aktuellen Plakaten.

Mehr Infos zur Sammelphase, die unter anderem auch von Aktionen am Stadion flankiert wird, soll es bei einem Stammtisch mit Fanclub-Vertretern geben, zu dem das Unternehmen noch vor Ende März einlädt.

Weitere Infos unter: www.maxgemeinsam.de und www.facebook.com/maxgemeinsam.

Der Artikel wurde am 14. März um 13.30 Uhr bearbeitet. Statt der "Consorsbank" wurde  in der vorherigen Version "Cortal Consors" angeführt.

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Fußball-Ikone Max Morlock: Ein Nürnberger Helden-Epos

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Volkan Altunordu

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