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Dagmar Wöhrl legt sich mit der Süddeutschen an

CSU-Politikerin spricht von "Negativkampagne" und leitet rechtliche Schritte ein - 13.05.2013 15:57 Uhr

Lässt sich nicht von der Süddeutschen Zeitung einschüchtern: CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl.

Lässt sich nicht von der Süddeutschen Zeitung einschüchtern: CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl. © oh


Vergangene Woche hatte die Süddeutsche unter der Überschrift „Elefantencamp statt Bundestag“ über eine Thailandreise Wöhrls berichtet, obwohl die Abgeordnete zu diesem Zeitpunkt im Bundestag krank gemeldet war.

Die CSU-Politikerin spricht von einer „Negativkampagne“, die die SZ gegen sie fahre. Dieser seien offenbar private Unterlagen aus ihrem Büro zugespielt worden, „auf die nur sehr wenige Mitarbeiter Zugriff hatten“, schreibt Wöhrl in ihrem Internet-Blog. Um unschuldige Mitarbeiter zu schützen, habe sie jetzt rechtliche Schritte eingeleitet. Außerdem hat sie die Seite „Team“ erst einmal von ihrer Homepage genommen.

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Von den rechtlichen Schritten, mit denen die SZ gegen sie gedroht hatte, falls sie weiter Anfragen veröffentliche, lässt sich die Bundestagsabgeordnete dagegen nicht einschüchtern. Sie postet weiterhin alle Fragen etwa zu ihren Aufsichtsratstätigkeiten bei der Schweizer Sarasin Bank und bei der Nürnberger Versicherung oder zu Unregelmäßigkeiten bei den Krankenkassenabrechnungen.

Generell beklagt Wöhrl, „unter Berufung auf die Pressefreiheit“ werde jede Veröffentlichung gerechtfertigt. Opfern bleibe „nur die Möglichkeit zu reagieren und zu hoffen, dass die Götter in den Schreibstuben gnädig mit uns umgehen mögen. 

vip

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