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Dass die Reihe passend zum 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags startet, ist eher Zufall. Weder die Nürnberger Programm-Macher noch die Musiker hatten das so geplant. „Ausschlaggebend waren ausschließlich künstlerische Überlegungen“, heißt es aus dem Jazzstudio, man habe nicht auf äußere Anlässe geschielt. Vielmehr würden die insgesamt vier Konzert-Termine den lebendigen, selbstverständlich gewordenen kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern spiegeln. Insofern passt dann doch wieder alles zusammen.
Den Auftakt macht schon heute (21 Uhr) der Tenor- und Sopransaxophonist Emile Parisien mit seinem Quartett. Er lädt ein zu einer „virtuosen Forschungsreise durch immer neue Galaxien des musikalischen Universums“. John Coltrane und Wayne Shorter haben da genauso ihre Einflüsse hinterlassen wie Strawinski, Berlioz oder Schönberg.
Weiter geht es am 16. Februar mit dem Piano-Trio Cholet-Känzig-Papaux, das über komplexe Harmonien klangfarbenreiche Melodien hören lassen wird. Mit ihrem Saxophon, dem Schlagzeuger Hary Ratsimbazafy und dem Bassisten Kévin Reveyrand reist am 9. März Céline Bonacina an. Versprochen werden starker Groove und packende Rhythmen. Zum Abschluss gibt es Jazz à la française vom Rémi Panossian Trio, das am 13. April mit Nicole Johänntgen ebenfalls eine Saxophonistin dabei hat. (Infos unter www.jazzstudio.de)
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