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Germanisches Nationalmuseum setzt auf Wagner

Weiterer Schwerpunkt für das aktuelle Jahr ist die Ausstellung "Aufbruch der Jugend" - 29.01.2013 14:20 Uhr

Nürnberg  - Noch im vergangenen Jahr hatte es die Dürer-Ausstellung zum Publikums-Magneten gemacht – dieses Jahr rechnet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit deutlich weniger Besuchern. Eine Original-Wagner-Partitur dürfte vor allem Wagner-Fans anlocken.

2013 rechnet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit deutlich weniger Besuchern als im Vorjahr, als die Dürer-Ausstellung für einen Besucheransturm sorgte.
2013 rechnet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit deutlich weniger Besuchern als im Vorjahr, als die Dürer-Ausstellung für einen Besucheransturm sorgte.
Foto: Karlheinz Daut
2013 rechnet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit deutlich weniger Besuchern als im Vorjahr, als die Dürer-Ausstellung für einen Besucheransturm sorgte.
2013 rechnet das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit deutlich weniger Besuchern als im Vorjahr, als die Dürer-Ausstellung für einen Besucheransturm sorgte.
Foto: Karlheinz Daut

Nach der Dürer-Ausstellung im Jahr 2012 will das Germanische Nationalmuseum (GNM) in diesem Jahr vor allem den Komponisten Richard Wagner und die Deutsche Jugendbewegung in den Blickpunkt rücken. Das Nürnberger Museum zeige dabei in einer Ausstellung auch die 400-seitige handschriftliche Originalpartitur der Wagner-Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“, kündigte Museumsdirektor Ulrich Großmann an.

Die Dürer-Ausstellung hatten 2012 rund 280.000 Menschen besucht. Die Gesamtzahl der GNM-Besucher stieg im vergangenen Jahr damit auf die Rekordhöhe von 500.000, berichtete der Museums-Chef.

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Die größte Dürer-Ausstellung seit 40 Jahren fand 2012 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. 120 Werke von Dürer aus zwölf Ländern waren dort zu sehen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Wagner-Ausstellung sei das in der „Meistersinger“-Oper romantisch verklärte Nürnberg-Bild. „Diesem Bild aus der Romantik wollen wir das reale industrialisierte Nürnberg von Mitte des 19. Jahrhunderts gegenüberstellen“, erläuterte der Museumschef bei der Vorstellung des Ausstellungsprogramms 2013.

Anlass für die Ausstellung ist der 200. Geburtstag sowie der 130. Todestag von Richard Wagner in diesem Jahr. Die Ausstellung „Wagner - Nürnberg – Meistersinger. Richard Wagner und das reale Nürnberg seiner Zeit“ ist vom 21. Februar an zu sehen.

Ein weiterer Schwerpunkt stellt nach Großmanns Angaben in diesem Jahr die Ausstellung „Aufbruch der Jugend. Deutsche Jugendbewegung zwischen Selbstbestimmung und Verführung“ dar. Vom 26. September an schildere sie die verschiedenen Facetten der zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Jugendbewegung – vom „Wandervogel“ bis zur radikalen Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten.

Anlass ist das sogenannte Meißnerfest vor 100 Jahren – damals hatten sich Tausende Anhänger der Freideutschen Jugend auf dem Hohen Meißner in Hessen versammelt und die Jugendbewegung begründet.

Weitere Ausstellungen widmen sich unter anderem dem Zunftwesen. In fünf Sektionen würden rund 160 Exponate gezeigt – darunter viele in Vergessenheit geratene Werkzeuge, Zunftladen, Urkunden und Meisterstücke. Das Museum bedient sich dabei größtenteils aus seinem eigenen Fundus. Von manchen Handwerks-Instrumenten gebe es weltweit nur noch ein einziges Exemplar. Die Ausstellung ist vom 21. März bis zum 7. Juli geplant.

Bereits ab Anfang März sind im Germanischen Nationalmuseum Radierungen des Künstlers Rembrandt Harmenszoon van Rijn zu sehen. Die 40 Radierungen des im 17. Jahrhundert lebenden Künstlers stammen ebenfalls aus dem eigenen Bestand des Museums. 

dpa


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Germanisches Nationalmuseum - Eingangsbereich



Kurzbeschreibung:
Seinen Namen erhielt das Germanische Nationalmuseum (GNM) bereits bei seiner Gründung im 19. Jahrhundert: Mit "germanisch" sollte damals der deutschsprachige Kulturraum bezeichnet werden.
Heute findet man in dem vom Bund, dem Land Bayern und der Stadt Nürnberg finanzierten Museum eine Bibliothek und Sammlungen mit 1,3 Millionen Objekten.

Zur GNM-Ausstellung "Der frühe Dürer"


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Mi 11 - 21 Uhr

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