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Hass und Zerstörung: Die Reichspogromnacht in Franken

Brennende Synagogen, Plünderungen und Gewalt gegen jüdische Mitbürger - 09.11.2017 05:31 Uhr

In dieser Nacht zum 10. November 1938 schlugen die Nazi-Schergen auch in Franken und der Oberpfalz los. Sie brannten die Synagogen nieder, zerstörten jüdische Geschäfte und rissen Bürger jüdischen Glaubens aus dem Schlaf, um sie auf die Straße zu treiben. Dort wurden die Opfer in aller Öffentlichkeit misshandelt und gedemütigt.

Die Novemberpogrome, die Gewalt gegen Juden im gesamten Deutschen Reich legitimierten, leiteten den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden zu ihrer systematischen Verfolgung ein.

Hier finden Sie historische Aufnahmen aus unserem Archiv:

Bilderstrecke zum Thema

Die Reichspogromnacht 1938: Gewalt gegen Juden in Franken

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 überfielen die Nationalsozialisten in ganz Deutschland jüdische Gotteshäuser, Friedhöfe, Geschäfte und Wohnungen und hinterließen eine Spur der Zerstörung - auch in Nürnberg, Fürth und der Region.



In Fürth findet am heutigen Jahrestag, 9. November, um 18 Uhr am Mahnmal in der Geleitsgasse eine Gedenkstunde statt. Eingeladen haben die Stadt, das Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus, die Israelitische Kultusgemeinde, sowie das evangelische und das katholische Dekanat.

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly wird am Sonntag, 12. November, um 11 Uhr auf dem Israelitischen Friedhof einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegen.

 

  

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