Montag, 24.09.2018

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"Künstler" schmiert Hakenkreuz ans Heimatministerium

Verdächtiger unweit des Tatorts entdeckt - Polizei ermittelt - 10.09.2018 13:20 Uhr

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Staatsministeriums für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat verständigte am Sonntag gegen 15 Uhr über den Notruf die Polizei. Er gab an, dass ein Mann an der Eingangstüre des Gebäudes das verbotene NS-Symbol angebracht hatte. Eine Streifenbesatzung hat wenig später in der Nähe des Tatortes einen 37-jährigen Verdächtigen angesprochen.

Der Mann gab zu, die zu einem Hakenkreuz geformten Stöcke an das Ministeriums-Gebäude geklebt zu haben. Das Symbol hatte er zuvor aber selbst schon entfernt. Der 37-Jährige erklärte den Beamten, Aktionskünstler zu sein, das NS-Symbol habe er im Rahmen seiner Kunstausübung an die Türe des bayerischen Ministeriums geklebt. Die Polizisten stellten seine Gegenstände sicher. Der Mann muss sich jetzt "wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" verantworten, wie es im Juristen-Deutsch heißt.


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