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"Lotto-Mord": Lebenslange Haftstrafe gefordert

Täter hatten in der Nürnberger Südstadt einen Kiosk überfallen - 04.02.2013 17:53 Uhr

Nürnberg  - Im Prozess um den Mord an einer 76 Jahre alten Nürnberger Lottoladen-Betreiberin hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haft für den mutmaßlichen Haupttäter gefordert.

Im "Lottomord"-Prozess fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haftstrafen.
Im "Lottomord"-Prozess fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haftstrafen.
Foto: Roland Fengler
Im "Lottomord"-Prozess fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haftstrafen.
Im "Lottomord"-Prozess fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haftstrafen.
Foto: Roland Fengler

Zudem sollte das Gericht in seinem Fall die besondere Schwere der Schuld feststellen, forderte der Anklagevertreter am Montag. Dadurch könnte der heute 30-Jährige auch nach 15 Jahren Haft noch nicht vorzeitig freikommen.

Für seinen 18 Jahre alten Bruder beantragte die Staatsanwaltschaft eine Jugendstrafe von neun Jahren. Er war zur Tatzeit – an Ostern 2011 – noch nicht volljährig. Das Landgericht Nürnberg-Fürth will sein Urteil am Donnerstag (7. Februar) verkünden. Beide müssen sich seit dem 4. Oktober wegen gemeinschaftlichen Mordes, Geiselnahme, schwerer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Den Ermittlungen zufolge hatten die Täter am Osterwochenende 2011 das Lottogeschäft in der Nürnberger Südstadt betreten. Sie schlugen und fesselten die Inhaberin und machten sich daran, Zigaretten in eine Tasche zu stopfen. Als die Seniorin sich wehrte, packte einer sie den Ermittlungen zufolge mit beiden Händen am Hals und drückte mehrere Minuten lang derart fest zu, dass sie schließlich starb. 

dpa


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