Montag, 17.12.2018

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Maria-Ward-Schule wird abgerissen: Neubau kostet 63 Millionen

Modernes Gebäude ersetzt marode Klassenzimmer für 1300 Schülerinnen - 12.03.2016 06:00 Uhr

Während die Maria-Ward-Schule in Nürnberg abgerissen und neu gebaut wird, sind die Schüler in einem Holzbau untergebracht. Für diesen mussten im Klostergarten auch einige alte Bäume weichen. © Thomas Correll


Die Verantwortlichen überlegten lange Zeit, ob eine Rundum-Sanierung des Altbaus aus dem Jahr 1961 reicht. Doch letztlich entschied man sich für einen Neuanfang statt nicht endender Flickschusterei. Dem Vernehmen nach soll das Projekt rund 63 Millionen Euro kosten. Ein Experte meint mit Blick auf die Entwürfe, dass deutlich wertiger gebaut wird als bei städtischen Schulen. Die katholische Kirche lässt sich Bildung also einiges kosten.

Eine lichtdurchflutete Aula mit der Möglichkeit, durch die Öffnung angrenzender Musiksäle noch mehr Raum zu bekommen, Klassenzimmer mit Lounge-Bereichen, die für Gruppenarbeit gut geeignet sind, große Mensa, unterirdische Dreifach-Turnhalle, Dachterrasse mit Bäumen zum Ausruhen während der Freistunden im Sommer - so soll die neue Maria-Ward-Schule aussehen.

Holzbau als Zwischenquartier

Für die Übergangszeit errichten Bauarbeiter ein Holzgebäude, in dem alle Gymnasiastinnen sowie ein Teil der Realschülerinnen unterrichtet werden. Es ist abseits im Klostergarten geplant, so dass sich die Lärmbelästigung durch die Bauarbeiten in Grenzen hält, meint zumindest die Schulleitung. Allerdings wurden dafür große, alte Bäume abgesägt. Realschule und Grundschule will man in einem zweiten Schritt abbrechen und neu bauen.

Übrigens: Die katholische Privatschule in der Nähe der Wöhrder Wiese ist neben der städtischen Bertolt-Brecht-Schule in Langwasser sowie dem Eibacher Schulzentrum Südwest das dritte XXXL-Bauvorhaben im Bildungsbereich, das in den Startlöchern steht. 

Hartumut Voigt

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