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Nach der Wahl: Nur noch vereinzelte Plakate in Nürnberg

8700 Wahlwerbungen sollten aus Stadtgebiet eigentlich verschwunden sein - 05.10.2017 08:43 Uhr

Eine Frau trägt nach der Bundestagswahl ein abgehängtes SPD-Wahlplakat mit Spitzenkandidat Schulz. © Sebastian Gollnow/dpa


"Bei uns hängt noch ein zerfleddertes Plakat von Sarah Wagenknecht vor dem Ämtergebäude", sagt Wolfram Gäbisch, der stellvertretende Leiter des städtischen Liegenschaftsamts. Das Liegenschaftsamt werde den Nürnberger Linken nun ein Aufforderungsschreiben mit einer Frist bis zum Ende der Woche zukommen lassen. Wird das Plakat bis dahin nicht entfernt, rückt die Stadtreklame an und übernimmt das. Die Rechnung dafür muss die Partei dann aber selbst bezahlen.

Das Wagenknecht-Plakat ist nicht das einzige, das länger als erlaubt zu sehen ist. Am Dienstag etwa waren im Bereich der Schultheißallee noch weitere Plakate zu sehen. Beschwerden seien im Liegenschaftsamt deshalb aber keine aufgetaucht, so Gäbisch. Überhaupt habe er den Eindruck, dass, wenn überhaupt, nur wenig noch hängt. Vor allem bei den Dreiecksständern, die die großen Parteien aufgestellt haben, haben die Parteien ein Interesse daran, sie auch wieder abzuholen. Die Aufsteller seien schließlich teuer und könnten mehrfach genutzt werden.

Einige der Plakatständer stehen jedoch noch – und das ganz legal. Sie werden einfach mit Werbung für die Lange Nacht der Wissenschaften oder das Menschenrechtsfilmfestival überklebt. Wer genau hinschaut, könne manchmal noch Sebastian Brehm durchschimmern sehen, so Gäbisch.

Wer noch ein Wahlplakat sieht, kann sich direkt bei der Stadt unter der Nummer 0911 / 231-7500 melden. 

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