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Nürnberg soll ein "echtes Sozialticket" bekommen

Bündnis fordert erschwingliche Fahrkarte - Stadtrat plant ernsthafte Diskussion - 26.09.2012 11:05 Uhr

Schon mehrmals hat das Bündnis Sozialticket Unterschriften für sein Anliegen gesammelt. Im Oktober soll eine Demonstration für eine erschwingliche Fahrkarte am Hallplatz stattfinden. © Matejka


Anlass für die Demonstration ist die Ankündigung der Stadt Nürnberg, im Oktober im Stadtrat über die Einführung eines Sozialtickets zu diskutieren. Das Bündnis Sozialticket will mit seiner Aktion am Hallplatz nochmals deutlich auf seine Forderungen hinweisen.

Diese stellen sich gegen den schon existierenden Nürnberg-Pass, der laut Bündnis-Sprecher Christian Hartmann "lediglich eine verstümmelte MobiCard mit Ausschlusszeit und ohne Mitnahmemöglichkeit" ist. Das Sozialticket soll zudem günstiger sein, für all diejenigen, die sich den Nürnberg-Pass nicht leisten können oder für die die Auschlusszeit unpraktisch ist. Die Kosten sollen sich laut Hartmann nicht über mehr als 15 Euro belaufen.

Im Juli war im Sozialausschuss bereits eine von der Stadt und der VAG in Auftrag gegebene Studie zur Wirtschaftlichkeit eines Sozialtickets vorgestellt worden. Diese belegt, dass niedrigere Preise auch höhere Nachfrage erzeugen und ein Sozialticket für 15 Euro so auch tatsächlich machbar ist.

Eine weiter Forderung des Bündnisses ist die Rücknahme der drastischen Fahrpreiserhöhungen Anfang des Jahres und der Nulltarif für Bus und Bahn. Wer sich für die Anliegen des Bündnis Sozialticket einsetzen möchte, kann dies auf der Demonstration unter dem Motto "Sozialticket jetzt! Fahrpreiserhöhungen zurücknehmen! Perspektivisch Nulltarif für Bus und Bahn in allen öffentlichen Einrichtungen durchsetzen!" am 6. Oktober um 12 Uhr am Nürnberger Hallplatz tun. 

brk

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