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Freitag, 14.12.2018

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Nürnberg wird ein Stück weit "smarter"

Studentenprojekt soll neue städtische Onlinedienste und Apps hervorbringen - 29.10.2012 16:30 Uhr

Antelle von "Twitter" und "Facebook" könnte hier den Smartphone-Nutzern bald "Nürnberg" entgegenleuchten. © dapd


Aktuelles, Veranstaltungstipps, Parkscheine per SMS oder auch Informationen zu den Abholzeiten des Hausmülls: Erlangen und Fürth machen mit ihren offiziellen, kostenlosen Applikationen für das Smartphone vor, wie man praktische Informationen schnell und vor allem überall an den Mann bringt.

Nun will auch Nürnberg den Sprung in die "Appstores", "Markets" und "Marketplaces" wagen. Deshalb hat sich die Stadtverwaltung mit dem Fachbereich für Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität  zusammengetan und einen Ideenwettbewerb für das Wintersemester 2012/2013 ins Leben gerufen.

"Wir zeigen damit, dass in Nürnberg das Motto der Metropolregion ‚Heimat für Kreative‘ fortwährend gelebt wird und die Verzahnung zwischen Wissenschaft und Verwaltung für beide Seiten einen spürbaren Mehrwert mit sich bringt.“, sagt Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas. 

Den Studierenden wird als Ziel vorgegeben, innovative digitale Dienste und Apps für die Bereiche "Infrastruktur und Transport“, "Kultur und Tourismus“ sowie "Umwelt und Soziales“ zu entwickeln, die das Leben und den Aufenthalt in Nürnberg angenehmer und effizienter gestalten sollen.

Zum Ende des Semesters, so sieht es die Organisation des Wettbewerbs vor, sollen die besten Vorschläge den städtischen Experten der Modernisierungsinitiative "NetCity" vorgestellt und, wenn möglich, umgesetzt werden.

Es dauert also noch etwas, bis man mit den Nachbarn aus Fürth und Erlangen zumindest gleichzieht. 

Stefan Hofer

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