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NZ-Klinikcheck: Neumarkt siegt bei Brustkrebs-Operationen

Krankenhaus in der Oberpfalz ist Gesamtsieger unter den 18 bewerteten - 22.07.2017 12:42 Uhr

Prof. Heinz Scholz, Chefarzt der Frauenklinik Neumarkt, vor einem Röntgenbild einer seiner Brustkrebs-Patientinnen. © André De Geare


Diese Indikation ist in diesem Jahr neu im NZ-Klinikcheck.  Auch für diesen medizinischen Fachbereich haben Gesundheitswissenschaftler der Uni Erlangen-Nürnberg das Ranking aus öffentlich zugänglichen Daten der Kliniken zur gesetzlichen Qualitätsmessung erstellt. Gesamtsieger unter 18 bewerteten Kliniken wurde das Klinikum Neumarkt.

Ebenfalls mit Top-Werten folgen das ANregiomed Klinikum Ansbach und das Klinikum Nürnberg (Nord) auf den Plätzen dahinter.

Die Grafik in höherer Auflösung gibt es hier. © NZ Infografik


In der Printausgabe der Nürnberger Zeitung erläutert der für Brustkrebs-Operationen zuständige Chefarzt des Klinikums Neumarkt, worauf es bei der Diagnose und der Therapie von Brustkrebs ankommt. Eine betroffene Patientin berichtet, was sie unternommen hat, als sie einen großen Knoten an der Brust entdeckte und welche Therapie sie begonnen hat.

"Ziel unserer Projekts ist es, die Versorgungsqualität in der Region insgesamt anzuheben", erklärt Prof. Martin Emmert, der verantwortliche Wissenschaftler am Nürnberger Lehrstuhl für Versorgungsmanagement. In den USA hätten ähnliche Ranglisten Kliniken zu Verbesserungen anregen können. Auch könnten niedergelassene Ärzte damit ihre Patienten gezielter beraten. 

Kandidaten schneiden unterschiedlich ab

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Im NZ-Klinikcheck schneiden die Kandidaten bei den betrachteten Behandlungsarten ganz unterschiedlich ab. Große, kleine oder spezialisierte Häuser können im Wechsel punkten. Für Emmert ist das ein wichtiges Ergebnis: "Wir möchten die Menschen dafür sensibilisieren, dass man sich nicht nur generell über ein Krankenhaus informieren sollte, sondern dass es deutliche Unterschiede je nach Fachgebiet geben kann."

Von Häusern in der weniger guten Kategorie 3 ist keineswegs allgemein abzuraten. Für ihre schlechteren Ergebnisse im regionalen Vergleich sind teilweise geringe Unterschiede ausschlaggebend.

Obwohl das Ranking zur Krankenhauswahl beitragen könne, dürfe es nicht die einzige Informationsquelle sein, rät Martin Emmert. "Es ist natürlich weiterhin wichtig, dass Patienten mit ihrem Arzt darüber sprechen und gemeinsam entscheiden."

Details, Tabellen und Hintergründe zum Forschungsprojekt Klinikcheck hier. 

Stephanie Rupp

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