Mittwoch, 16.01.2019

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Polizei bittet Nürnberger Kampfradler zur Kasse

Ab Montag verstärkt Kontrollen im Stadtgebiet - Zivilbeamte sind auf Fahrrädern im Einsatz - 11.10.2013 21:06 Uhr

Gegen rücksichtslose Radfahrer wie auf diesem Symbolbild will die Nürnberger Polizei ohne Rücksicht vorgehen: Verkehrssünder werden auch ordentlich zur Kasse gebeten. © Archiv/Signal Iduna


Ob "Rüpel-", "Rambo-" oder "Kampfradler":  Es gibt viele  Begriffe für  Fahrradfahrer, die unter Missachtung jeglicher Verkehrsregeln andere gefährden. Doch dieses Klientel mit Ellenbogenmentalität muss sich nun nicht nur auf Grund des Beginns der kalten und dunklen Jahreszeit warm anziehen.  Ab Montag nimmt die Verkehrspolizei Nürnberg   eine Woche lang  Radler ins Visier. Angesichts der bevorstehenden Herbst- und Wintermonate überprüfen die Beamten zusätzlich die Benutzung und richtige Ausrüstung der Fahrradbeleuchtung.  Zur Überwachung schwerwiegender Regelverstöße sind Beamte in Zivil auf Fahrrädern unterwegs.

Rotlichtverstöße stellen für Radfahrer nicht nur ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko dar, sondern sehen Bußgelder von 45 Euro bis 100 Euro und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei vor. Zudem wird bei der Parküberwachung ein besonderes Augenmerk auf die Freihaltung der Fahrradwege gelegt.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ereigneten sich in Nürnberg 271 Verkehrsunfälle, an denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Dabei wurden 256 Personen verletzt, 33 davon schwer. Glücklicherweise musste die Nürnberger Polizei in diesem Jahr noch keinen getöteten Radfahrer registrieren. Auch wenn die Zahl der Radfahrunfälle und verletzten Verkehrsteilnehmer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen ist, möchte die Polizei mit ihren Maßnahmen dazu beitragen, die Sicherheit des Radfahrverkehrs weiter zu verbessern. 

köl/sh

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