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Projekt 2022: So soll Nürnbergs ÖPNV besser werden

Paket mit fünf Maßnahmen erarbeitet - Das Netz wird dichter - 10.07.2017 06:00 Uhr

Die U-Bahnstation Nordwestring wurde erst vor wenigen Wochen eingeweiht - Verkehrsplaner arbeiten nun an einer besseren Busverbindung von dort aus. © Edgar Pfrogner


Bei der Einbringung des Konzepts in den Verkehrsausschuss in dieser Woche sagte Baureferent Daniel Ulrich, dass der Plan die Grundlage für die Vergabe von Dienstleistungen an die VAG ist. Nachdem das Stadtbahnprojekt nach Erlangen und Herzogenaurach auf den Weg gebracht wurde, das Busnetz im Nürnberger Norden zum Jahreswechsel verbessert wurde und mit dem Ringbuskonzept neue Direktverbindungen geschaffen wurden, schlagen die Verkehrsplaner fünf weitere Maßnahmenpakete zur Verbesserung des ÖPNV vor. Bis 2022 sollen alle umgesetzt werden.

Ganz vorne steht die bessere Anbindung des Nürnberger Nordwestens an den Fürther Westen. Außerdem soll die U3 am Nordwestring besser mit dem Busnetz verknüpft werden. Die Verkehrsplaner wollen auch eine gute Anbindung der neuen Baugebiete in Wetzendorf und Thon an die U-Bahn und an die Straßenbahn. Die Umsetzung wäre noch zum Fahrplanwechsel Ende des Jahren möglich.

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Das zweite Maßnahmenpaket sieht eine angemessene Anbindung der Erler-Klinik und der Wilhelm-Löhe-Schule an das ÖPNV-Netz vor. Es werden derzeit zwei Varianten geprüft. Das Ergebnis der Untersuchung liegt bis Ende des Jahre vor. Eine Umsetzung wäre dann 2018 möglich.

Um Pendlern im Fürther Süden den neuen U-Bahnverknüpfungspunkt Gebersdorf nahezubringen, soll es neue Direktverbindungen geben.

Das vierte Maßnahmenpaket wir durch den Bau der IKEA in der Regensburger Straße notwendig: Die Linien 44/56 werden bis zum Klinikum Süd fahren, so dass auch die neuen Wohneinheiten und das Pflegeheim an der Regensburger Straße gut angebunden sind.

Das fünfte Maßnahmenpaket ist die Erschließung des Areals an der Brunecker Straße mit der Straßenbahn. Die Linie 8 soll dabei bis zur Bauernfeindstraße verlängert werden. Bis 2022 werden auch möglichst viele Busbuchten barrierefrei ausgebaut.

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André Fischer

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