Dienstag, 11.12.2018

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Radwegenetz wird 2017 an elf Punkten verbessert

Jahresbauprogramm der Stadt wird am 16. März im Verkehrsausschuss diskutiert - 14.03.2017 17:10 Uhr

Dieses Jahr wird das Nürnberger Ratwegenetz an einigen Stellen verbessert. © Ralf Rödel


"Ein sicheres, vollständiges und attraktives Radwegenetz" heißt das langfristige Ziel, weshalb seit dem vor zehn Jahren beschlossenen Radwegenetzplan sukzessive Verbesserungen angestrebt werden. Zu den wesentlichen Punkten gehören dabei Lückenschlüsse - zwei davon sind 2017 geplant: Zum einen werden ab dieser Woche in der Minervastraße zwischen Buchenschlag und Finkenbrunn beidseitig Radstreifen entstehen, um die Stadtteile Gibitzenhof und Gartenstadt zu verbinden. 433.000 Euro sind dafür veranschlagt, wobei die Kosten bereits im Radwegebauetat von 2016 enthalten waren. Zum anderen werden von Juli bis September 350 Meter Radweg vom Rathenauplatz bis zur Ludwig-Feuerbach-Straße entlang der Bayreuther Straße gebaut. 378.000 Euro kostet dieses Vorhaben.

Verbesserungen am Bahnhof

Planmäßig im September sollen die Umgestaltungen in der Äußeren Laufer Gasse und Beckschlagergasse beginnen, wo jeweils die Einbahnregelung aufgehoben wird. Da davon auch Radfahrer profitieren sollen, fließen 100.000 Euro aus dem Radetat in das Projekt. Auch der anstehende Umbau des Bahnhofsvorplatzes bringt Verbesserungen für die Radler, weshalb vom Radwegebautopf 306.000 Euro für die Finanzierung verwendet werden.

351.000 Euro sind für Maßnahmen Hinterm Bahnhof vorgesehen, wo ein Rad-Gehweg zur Allersberger Straße kommen soll. Wann dieses Vorhaben startet, ist noch offen, weil die Deutsche Bahn hier federführend beim Planen ist. 101.000 Euro fließen zudem in das laufende Umbauprojekt beim Kontumazgarten am Westtorgraben.

Eine bessere Radverbindung soll am westlichen Marienbergpark zusammen mit dem Bau einer neuen Drainageleitung entstehen, indem der heutige Trampelpfad aufpoliert wird. Dies führt zu einer Route am Ende der Rollnerstraße über die Sonnengarten- bis zur Marienbergstraße. Dafür soll aber kein Geld aus dem Radwegeetat verwendet werden.

Entschärfung am Nordring

Weitere konkrete Verbesserungen sind durch die Verbreiterung des Radwegs in der Otto-Bärnreuther-Straße in Langwasser in Höhe der Behindertenwerkstatt geplant (50 000 Euro standen dafür schon im Etat 2016). In der Lobsingerstraße in St. Johannis wird für 20 000 Euro ein Radstreifen entgegen der Einbahnregelung angelegt, zudem wird eine Radschleuse an der Ecke Rieter-/Rückertstraße ertüchtigt und am Nordring die Radwegführung zur Gerngrosstraße gezielt entschärft.

Sicherer will die Stadt bis Ende des Jahres am Oberen Wöhrder See das Überqueren der Flußstraße durch den Einbau einer größeren Insel machen. Kosten: 60 000 Euro. An der Regensburger Straße soll zudem in Kooperation mit dem Staatlichen Bauamt ein Rad-Gehweg zwischen Breslauer Straße und Sühnekreuz mit Anbindung nach Fischbach entstehen.
Weitere Informationen zu den Nürnberger Radwegen finden sie hier

Jo Seuss

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