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Rehhof: Jäger muss sich vor Gericht verantworten

Termin für Verfahren steht noch aus - Waffenschein kann aberkannt werden - 19.04.2013 09:00 Uhr

Der Jäger hatte am 15. Dezember gegen 19 Uhr auf die Hovawart-Hündin Dalida geschossen, die sich seinen Angaben zufolge in der Nähe des Waldes aufgehalten hatte.

Der Jäger hatte am 15. Dezember gegen 19 Uhr auf die Hovawart-Hündin Dalida geschossen, die sich seinen Angaben zufolge in der Nähe des Waldes aufgehalten hatte. © colourbox.com


Das teilte Sprecherin Antje Gabriels-Gorsolke am Donnerstag mit. Angeklagt wird er wegen Sachbeschädigung, da der Gesetzgeber Tiere als Sache einstuft. Der 74-jährige Jagdpächter hat Einspruch eingelegt.

Er hatte am 15. Dezember gegen 19 Uhr auf die Hovawart-Hündin Dalida geschossen, die sich seinen Angaben zufolge in der Nähe des Waldes aufgehalten hatte, weil er sie mit einem Fuchs verwechselt habe, so der Jäger.

Dem widersprechen der 76-jährige Hundebesitzer und ein weiterer Zeuge. Beide berichten, Dalida habe mit mehreren Hunden auf einer Wiese zwischen dem Wald und einem Fußweg gespielt und sei dort erschossen worden.

Ein Termin für das Verfahren steht noch aus. Das Ergebnis der Verhandlung wird darüber entscheiden, ob der Jagdpächter seine Lizenz und seinen Waffenschein verliert. 

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