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Rund 200 Menschen stellen sich Pegida in Nürnberg entgegen

Am Prinzregentenufer treffen Islamhasser und Gegendemonstranten aufeinander - 11.03.2016 20:53 Uhr

Mit Trillerpfeifen boten die Gegendemonstranten den Islamhassern Paroli.

Mit Trillerpfeifen boten die Gegendemonstranten den Islamhassern Paroli. © nb


Freitagabend, 19 Uhr, Prinzregentenufer: Während auf der neonerleuchteten Pegida-Bühne Gernot Tegetmeyer seine islamfeindlichen Thesen verbreitet stehen vor der Bühne 90 Zuhörer mit geschulterten Deutschland- und Bayern-Fahnen im Dunkeln.

Gegenüber, auf der von Verdi organisierten Gegendemo, stehen rund 200 Demonstranten und blasen mit vollen Wangen in die Trillerpfeifen, um Tegetmeyers Thesen zu übertönen. Herzchenluftballons setzen rote Akzente über den Köpfen der Menge, über allem flattern rote SPD-Fahnen und eine Friedensfahne in Regenbogenfarben. Getrennt sind die beien Parteien durch ein Absperrgitter und eine Reihe Bereitschaftspolizisten.

Bei den Islamfeinden sind diesmal etwas mehr gekommen, sagt ein Polizeisprecher, bei den Gegendemonstranten etwas weniger. Es kam zu Verkehrsbehinderungen rund um die Kundgebung.

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Rund 90 Menschen kamen zur Pegida-Demo am Freitagabend am Prinzregentenufer. Auf der von Verdi organisierten Gegendemo stellten sich ihnen 200 Demonstranten entgegen. Während die Gegendemonstranten von der Polizei gut ausgeleuchtet waren, stand Pegida ziemlich im Dunkeln.


 

nb

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