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Sofas und Bierdosen: Müllchaos nach Rock im Park

Nach Ärger mit Graf&Kittsteiner übernimmt Kölner Firma die Aufräumarbeiten - 05.06.2017 18:02 Uhr

Die Parkrocker sind weg - ihr Müll bleibt zurück. © Eduard Weigert


Alle Jahre wieder blieb tonnenweise Müll auf den Campingplätzen zurück: leere Flaschen, Dosen, alte Würstchen, Grills, Luftmatratzen, ganze Sofas. Und Zelte natürlich.

Auch solche, die auf den ersten Blick noch gut in Schuss sind, deren Besitzer aber nach drei Tagen Party ganz offensichtlich so ermattet waren, dass sie die Energie fürs Abbauen einfach nicht mehr aufbrachten. Das erledigen andere: Menschen, die im Wohlstandsmüll nach Brauchbarem suchen. 

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Bierdosen, Zelte und Müllsäcke: Aufräumarbeiten bei Rock im Park

Großreinemachen am Pfingstmontag: Einen Tag nach Rock im Park beginnen Aufräum- und Abbauarbeiten rund um den Dutzendteich. Die Festivalbesucher hinterließen auch in diesem Jahr tonnenweise Müll. Hier gibt's die Bilder vom Tag nach Rock im Park 2017.


Während Müllgogerer das Gelände abgrasen, beseitigen Mitarbeiter einer Müllfirma erst den gröbsten Unrat und gehen dann in die Feinarbeit. Erfahrungsgemäß bleiben jedes Jahr an die 300 Tonnen Müll auf dem Gelände rund ums Zeppelinfeld zurück. In diesem Jahr ist die Firma Suez, die international agiert und ihren Deutschlandsitz in Köln hat, fürs Saubermachen verantwortlich. Suez hat die Nürnberger Firma Graf&Kittsteiner nach vielen Jahren abgelöst, weil das hiesige Unternehmen aufgrund nicht ausgeführter Winterdienst-Aufträge in die Schlagzeilen geraten war und Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht Nürnberg wegen nicht gezahlter Löhne geklagt hatten.

Insgesamt waren an den drei Festivaltagen 88.500 Besucher auf dem Platz. Die Polizei zieht eine positive Bilanz. Es blieb in den vergangenen Tagen glücklicherweise bei den typischen Delikten wie zum Beispiel Taschendiebstählen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand sei es zu keinen gravierenden Taten gekommen, sagt Polizeisprecherin Alexandra Oberhuber am Montag auf Anfrage. 

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