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Streiks nach Ostern: Nürnbergs Kitas bleiben wohl dicht

Einrichtungen der Stadt Nürnberg sind besonders betroffen - 22.03.2018 14:36 Uhr

Ärgerlich für Eltern: Nach Ostern werden einige Kitas in Nürnberg und Franken dicht bleiben. © dpa


"Wir wollen nochmal ein deutliches Signal an die Arbeitgeberseite senden", erklärt Verdi Bezirksgeschäftsführer Jürgen Göppner.

Nach den Osterferien sollen noch einmal wesentlich mehr Betriebe und Arbeitsstellen des öffentlichen Diensts bestreikt werden, als das in den letzten beiden Wochen der Fall war. Verdi fordert vor allem mehr Lohn für die Beschäftigten. Sie hätten laut Göppner ein Recht darauf, für ihre Arbeit ordentlich bezahlt zu werden. Eine besonders hohe Streikbeteiligung erwartet die Gewerkschaft bei den Erziehern und Kinderpflegern. Ein Schwerpunkt dürfte dabei auf den kommunalen Kitas der Stadt Nürnberg liegen.

"Mit unseren Aktionen wollen wir die Arbeitgeberseite und nicht die Eltern treffen", beschwichtigt Göppner. "Daher werden wir mit dem Jugendamt der Stadt Nürnberg eine Vereinbarung treffen, damit trotz Streik einige Noteinrichtungen offen bleiben."

Vor allem für berufstätige Eltern und Alleinerziehende dürften die angekündigten Streiks trotzdem zum Problem werden. Viele von ihnen müssen sich um eine alternative Betreuungsmöglichkeit kümmern, denn auch die Plätze in den Noteinrichtungen sind begrenzt.

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Streik im öffentlichen Dienst: Erlanger gehen auf die Straße

Knapp 300 Beschäftigte im öffentlichen Dienst schlossen sich am Freitag der Verdi-Kundgebung auf dem Erlanger Marktplatz an. Unter den Streikenden befanden sich unter anderem Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, von Jugendclubs und Abenteuerspielplätzen, von der GGFA und Kinderhorten, von Lernstuben oder auch von etlichen Kindergärten. Alle fordern eine bessere Bezahlung.


 

evo

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