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Südufer des Wöhrder Sees wird geliftet

Umbau der "Wasserwelt" geht 2015 in die entscheidende Phase - 22.02.2015 19:45 Uhr

Das Südufer des Wöhrder Sees wird 2015 umfangreich geliftet. © Eduard Weigert


Vor allem unterhalb des Norikus-Komplexes verändert sich derzeit viel. Die Bucht wird verkleinert, indem insgesamt rund 15 000 Kubikmeter Erde aufgeschüttet werden. Derzeit lagert vor Ort hügelweise Bodenaushub, der vom U-Bahnbau stammt, so Ulrich Fitzthum, Leiter des staatlichen Wasserwirtschaftsamtes. Die Behörde ist federführend beim 2011 gestarteten Projekt „Wasserwelt Wöhrder See“ des Freistaats Bayern. Rund 16 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, um den Stausee zu sanieren und das Gesicht attraktiver zu machen. Neben dem Entschlammen sind bisher am Nordufer ein langgezogener Boulevardsteg (Sommer 2012) und ein Sandstrand (Sommer 2013) entstanden.

Im vergangenen November wurde am Südufer ein neuer Bachlauf geflutet. Weil der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) hier erst ab April neuen Geh- und Radwege baut sowie Sitzbänke, Liegewiesen und Beleuchtung installiert, kann die geschlängelte Bachlandschaft vorerst nur teilweise - bis zu einer Brücke - inspiziert werden. „Sör ist am Zug“, betont Fitzthum, der seitens des Wasserwirtschaftsamtes weitere Projekte für 2015 anündigt, für die insgesamt zwei Millionen Euro veranschlagt sind.

Zur neuen Norikus-Bucht gehört ein 400 Meter langer, begehbarer Damm, der ab Mitte 2015 entstehen soll. Die geliftete Bucht wird dadurch vom See abgetrennt, um die Fließgeschwindigkeit im See zu erhöhen. Das gleiche Ziel wird mit dem Einbau einer riffartigen Insel verfolgt, deren Steinfundamente bereits eingebaut sind.

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Wer genau hinschaut, kann die Ausmaße der Insel sogar schon erahnen: Zwei sichelartige Schotterstücke ragen knöchelhoch aus der Wasserfläche. Im Laufe des Jahres sollen die Arbeiten so zügig vorangehen, dass der Umbau des unteren Wöhrder Sees laut Fitzthum heuer weitgehend abgeschlossen werden kann. Am Nordufer will man zwischen dem Boulevardsteg und dem Sandstrand auf jeden Fall noch drei kleine „Öko-Inseln“ installieren. Als Vorrichtung gegen die Gänse wird zudem wieder ein Zaun beim Sandstrand errichtet.

2016 ist Baubeginn für den zweiten Teil der Strandpromenade am Nordufer einschließlich des Bewegungsparcours. Am Nordufer entstehen gleichzeitig ein Gehweg auf dem Damm sowie Rasen- und Gehölzflächen, gefolgt von der Einrichtung eines Wasserspielplatzes für Kinder. 2017 soll schließlich der Platz für neue Gastronomie-Angebote am Nordufer geschaffen werden. Verlaufen die Baumaßnahmen nach Plan, ist mit der Fertigstellung des Großprojekts Ende 2017 zu rechnen.

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ynn/Jo Seuß

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