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3000 Wachslichter bringen Volsbach zum Strahlen

Prozession ist in der Fränkischen Schweiz noch ein Geheimtipp - 26.12.2017 15:50 Uhr

Bei der Lichterprozession in Volsbach brennen um die 3000 Lichter. © Thomas Weichert


Die Tradition der Volsbacher Lichterprozession reicht in die erste Hälfte der 1950er Jahre zurück, als sie der damalige Pfarrer Rudolf Bernauer eingeführt hatte. Schaulustige, wie bei den großen Lichterprozessionen in Pottenstein oder Nankendorf gibt es in Volsbach jedoch so gut wie nicht. Man kann die Lichterprozession, die jedes Jahr am 23. Dezember stattfindet, daher noch als Geheimtipp für die Freunde des Lichterzaubers bezeichnen.

Kurz nach 17 Uhr setzte sich die Prozession, bei der Pfarrer Matthew Anyanwu das Allerheiligste unter dem Baldachin durch den Ort trug, von der Pfarrkirche St. Mariä Geburt aus in Bewegung. Zuvor hatten die Feuerwehren aus Volsbach und den zur Pfarrei Volsbach gehörenden umliegenden Ortschaften bereits herrliche Lichtimpressionen in die Berghänge rund um den Ort gezaubert.

Der Brauch der Lichterprozession in Volsbach war in der Vergangenheit etwas eingeschlafen, bis ihn die ehemaligen Ministranten wieder aufleben ließen. Jedes Jahr wurden es seither mehr Lichter. Der Prozessionsweg führt durch das Volsbacher Neubaugebiet, von dem aus alle der in diesem Jahr teilnehmenden Gläubigen die Lichtinstallationen an den Berghängen sehen können. 

tw

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