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400 Ehrenamtliche für Erfolg der Bergwerksweihnacht

Elfte Bergwerksweihnacht auf dem Maffeigelände in Auerbach ohne größere Zwischenfälle - 04.12.2016 21:40 Uhr

Wenn es dämmert, offenbart sich der Charme der Bergwerksweihnacht: Die beiden Fördertürme erstrahlen, immer mehr Besucher drängen sich auf dem Gelände. Ohne größere Zwischenfälle ging die Bergwerksweihnacht in diesem Jahr über die Bühne. © Hans von Draminski


Schlimme Vorfälle gab es während der beiden Veranstaltungstage nicht. Was den Ehrenamtlichen allerdings zu schaffen machte, war die Kälte. Die Wasserversorgung auf dem Gelände läuft über Schlauchleitungen. Diese waren morgens an beiden Tagen eingefroren. Die Schlauchleitungen können abmontiert werden, was auch gemacht wurde. Aber nicht in den Hütten selbst und so werden Wasserreste dort über Nacht zu Eis. Mit Föhnen und Heizstrahlern behalfen sich die Ehrenamtlichen. Denn ohne fließend Wasser gibt es auch keine Bewirtung.

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Zum elften Mal hat der Förderverein Maffeispiele die Bergwerksweihnacht auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Nitzlbuch bei Auerbach auf die Beine gestellt. Um die 80 Händler boten Schmuck, Seifen, Handschuhe, Lampen und Olivenöl feil.


Das hätte den über 12.000 Besuchern, darunter viele Amerikaner vom nahen Übungsplatz, nicht gefallen. Wie viele Besucher genau gekommen sind, kann der 56-jährige Grüner nicht sagen. 12.000 rote Einlassbänder gab es, bis zum Sonntagnachmittag waren alle weg. Mit dem Band konnten die Besucher an beiden Tagen auf das Gelände; erfasst wurden sie beim zweiten Mal allerdings nicht mehr. Jugendliche unter 16 Jahren müssen keinen Eintritt zahlen und tauchen deshalb in der Statistik nicht auf.

Um so viele Gäste händeln zu können, hatten die Ehrenamtlichen den Rundgang über das Gelände als Einbahnstraße angelegt. „Du musst eingreifen, um den Besucherstrom zu lenken“, so Grüner. Und dazu braucht es Helfer. An beiden Tagen waren insgesamt 400 Ehrenamtliche im Einsatz. Feuerwehrleute, die den Verkehr regelten, Rettungsdienstler, die auf dem Gelände patrouillierten. Über Funk waren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienstler und andere Helfer miteinander verbunden, um im Ernstfall schnell eingreifen zu können.

In diesem Jahr sei es entspannter gelaufen als im vergangenen. „Es ist hier viel professionalisiert worden, und das zahlt sich aus“, sagte Grüner. Hatte er im vergangenen Jahr noch betont, dass der Kreis der Wenigen, die zum harten Kern des Fördervereins gehören, am Ende seiner Möglichkeiten sei, klingt er nach dieser Bergwerksweihnacht viel positiver: „Wenn alle bei der Stange bleiben, werden wir die zwölfte Bergwerksweihnacht auf jeden Fall versuchen.“ 

LUISA DEGENHARDT

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