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Ahorntaler Azubi ist der Beste im ganzen Land

Junger Ungar hat sich im Leistungswettbewerb des Handwerks durchgesetzt - 17.11.2017 18:40 Uhr

Der ungarische Auszubildende und Bundessieger Balazs Kis (rechts) zeigt den Geschäftsführern Elke Rieß und Helmut Fuchs den Aufbau einer Luftkanaldämmung. © Foto: Stephan-Herbert Fuchs


"In dieser kurzen Zeit eine solche Leistung hinzulegen, da sind wir extrem stolz darauf", sagen Elke Rieß und Helmut Fuchs, die beiden Geschäftsführer der Firma F. K. Isoliermontage GmbH in Kirchahorn.

Die spannendste Frage ist, wie Balazs Kis von seiner Heimat ausgerechnet nach Kirchahorn gefunden hat. "Ein ungarischer Mitarbeiter hat ihn empfohlen", sagt Elke Rieß. Dieser Mitarbeiter, das ist Istvan Kocsis, ebenfalls Isolierer, der dieses Jahr als zweiter Landessieger im Leistungswettbewerb seine Lehre beendete. Die Ahorntaler Isoliermontage ist damit so etwas wie eine Kaderschmiede für einen Beruf, den es in Ungarn gar nicht gibt.

"Wir haben ein ganzes Portfolio an ungarischen Mitarbeitern", sagt Elke Rieß und Helmut Fuchs ergänzt: "Traditionell gibt es sehr gute Metall- und Blechverarbeiter in Ungarn, der Isolierer ist ein artverwandter Beruf". Balazs Kis habe durch seinen Bekannten erfahren, dass in Kirchahorn Azubis gesucht werden und nach sieben Semestern Studium der Gebäudemechatronik in Debrecin wagte er den Sprung von seinem Heimatort Kunhugyas in die Fränkische Schweiz.

Die Heimat ist und bleibt jedoch Ungarn. Alle vier Wochen geht es ein paar Tage nach Hause, wo noch immer die Freundin lebt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn Balazs wird weiterhin bei der F.K. Isoliermontage tätig bleiben und vielleicht schon im kommenden Jahr den Meister angehen.

Die F. K. Isoliermontage GmbH konnte in den zurückliegenden Jahren mehrfach den besten Auszubildenden auf Landesebene vorweisen. "Das erfüllt uns mit besonderem Stolz und wir hoffen, auch zukünftig solch motivierte, junge Menschen in unserem Betrieb als Auszubildende anleiten und ihnen gute Chancen für ihre Zukunft eröffnen zu können", so Rieß, was allerdings nicht so ganz einfach ist, denn dieses Jahr ging beispielsweise keine einzige Bewerbung ein. Dabei sei die Ausbildung wichtig für die nachhaltig positive Entwicklung des Betriebs und des gesamten Gewerks, so Fuchs.  

nn

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